TuS Westfalia Wethmar nimmt die Top Fünf ins Visier

Fußball-Bezirksliga

Fußball-Bezirksligist TuS Westfalia Wethmar kämpft am Sonntag gegen FC Roj um die nächsten drei Punkte. Doch heimstark ist die Westfalia nicht.

von Niklas Dvorak

Wethmar

, 08.03.2019 / Lesedauer: 3 min
TuS Westfalia Wethmar nimmt die Top Fünf ins Visier

Arlind Jashanica (r.) trifft am Sonntag mit TuS Westfalia Wethmar auf den FC Roj. Nach dem Achtungserfolg am letzten Spieltag gegen TuS Eichlinghofen hoffen die Wethmarer auf den nächsten Coup. © Jürgen Weitzel

Am Sonntag, 10. März, steht für die Bezirksliga-Fußballer des TuS Westfalia Wethmar der nächste Härtetest an. Mit dem FC Roj kommt der Tabellensechste an den Cappenberger See (15.15 Uhr, Wehrenboldstraße, Lünen). Bei einem Sieg würden die Wethmarer mit dem FC gleichziehen.

Bezirksliga 8

Westfalia Wethmar – FC Roj

Auf dem eigenen Platz läuft es für die Grün-Weißen nicht wirklich rund. Aus neun Spielen holte Wethmar nur zehn Punkte. Das soll sich gegen FC Roj ändern. „Wir wollen unserem Ziel etwas näher kommen und am Ende der Saison noch unter die Top fünf gelangen. Außerdem wollen wir den ersten Heimsieg im Jahr 2019 holen. Das werden wir mit aller Macht, die uns zur Verfügung steht, versuchen umzusetzen“, so Trainer Andreas Przybilla.

Der Gegner aus Dortmund steht momentan drei Punkte vor Wethmar. „Wenn man auf die Tabelle schaut, ist es einfach zu rechnen. Wir haben 26 Punkte, Roj hat 29 Punkte. Ich weiß, dass FC Roj in den letzten Spielen wenig geholt hat. Aber individuell ist es sehr gut besetzt. Mit Issaka Aruna und den beiden Stürmern besitzt der FC schnelle Spieler, auf die wir aufpassen müssen“, so Przybilla. Die letzten Spiele sprechen für die Westfalia. „Wir sind momentan gut drauf und wir hoffen, dass wir nach dem Spiel Punkte mäßig auf Roj aufschließen können.“

Personell gut aufgestellt

Personell kann Przybilla fast aus dem Vollen schöpfen. Nur Bastian Pöhlker fehlt urlaubsbedingt und Tim Heptner konnte aus familiären Gründen unter der Woche nicht trainieren. „Ansonsten hab ich alle an Board. Das ist gut für mich, damit in der Mannschaft ein gewisser Druck herrscht. Aber es ist egal, welche Elf am Sonntag auf dem Platz stehen wird. Wir werden versuchen als geschlossene Mannschaft aufzutreten und taktisch diszipliniert zu siegen“, sagt der TuS-Coach.

Aus dem Hinspiel lernen

Aus den letzten fünf Spielen holten die Dortmunder lediglich einen Punkt. Darunter gab es auch für den FC Roj eine 0:7-Klatsche gegen FC Nordkirchen. Die Dortmunder reisen mit wenig Selbstvertrauen an die Wehrenboldstraße, aber ein Selbstläufer wird es für die Grün-Weißen nicht, auch wenn Wethmar momentan einen guten Lauf hat. Das Hinspiel verlor die Westfalia in Dortmund mit 0:2. Trotz mehr als einer Halbzeit in Überzahl schaffte es Wethmar damals nicht zu gewinnen. Das soll am Sonntag anders laufen.

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