Trotz Treffern von Zottl und Ramsey: Lüner SV kassiert die erste Saisonniederlage

Lüner SV

Zweites Spiel, erste Niederlage: Der Lüner SV hat am Sonntag beim TuS Sinsen verloren - und hatte vor allem großes Pech im Abschluss.

Lünen

, 18.08.2019, 20:39 Uhr / Lesedauer: 2 min
Trotz Treffern von Zottl und Ramsey: Lüner SV kassiert die erste Saisonniederlage

Johannes Zottl (l.) traf einmal, am Ende reichte es aber nur zum 2:3-Endstand gegen den TuS Sinsen. © Patrick Schröer

Marc Woller, Trainer beim Fußball-Westfalenligisten Lüner SV, muss die erste Niederlage in der noch jungen Saison verkraften. Die Schwansbeller verloren am Sonntag knapp beim TuS Sinsen und rutschen in der Tabelle nun erst einmal ab.

Westfalenliga

TuS Sinsen – Lüner SV 3:2 (2:0)

2:3 hieß es am Ende: Die erste Saisonniederlage kassierte der Lüner SV schon am zweiten Spieltag. Trotz der 2:3-Pleite beim TuS Sinsen zeigte sich Trainer Marc Woller aber nicht unzufrieden mit dem spielerischen Auftritt seines Teams. Nur das notwendige Spiel- und Abschlussglück habe den Rot-Weißen gefehlt. „Es war kein schlechtes Spiel von uns, wir kamen gut rein, hatten viele Spielanteile. Der Matchplan ist eigentlich aufgegangen, weil wir gut gespielt haben“, sagte Woller nach dem Spiel.

Hausherren sind effektiver

Die Tore erzielten im ersten Durchgang allerdings die Hausherren. Neun Minuten benötigte Angelos Karantasiadis, um Sinsen in Front zu schießen. Dabei nickte er den Ball per Kopf ein, nachdem er am langen Pfosten von den LSV-Verteidigern alleine gelassen wurde. Zuvor ließ der Lüner SV eine gute Chance liegen. Matthias Göke, der anstelle von Sefa Ayaz begann, rutschte nach einem Pass von Sascha Ernst allerdings am Ball vorbei.

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Sinsen zeigte sich einfach effektiver: Der zweite TuS-Treffer fiel drei Minuten vor dem Halbzeit pfiff. „Nach einem geklärten Ball sind wir nicht weit genug nach vorne gerückt. Wir haben nicht gut auf die Mittelfeldspieler vorgeschoben“, bemängelte Woller nach dieser Szene. Julian Stöhr war das egal. Schlitzohrig lupfte er den Ball über die Abwehr und den ebenfalls aufgerückten Michel Josch in den Kasten – 2:0.

Zottl trifft per Kopf

Nach der Pause waren die Schwansbeller dann aber am Drücker und erzielten endlich auch ihre Tore. Marcel Ramsey verkürzte per Schlenzer auf 1:2 (52.). Sinsen hatte aber eine schnelle Antwort parat und erhöhte nur zwei Minuten später auf 3:1 durch Sascha Schröder. „Die Szene war unglücklich, weil Noel Lahr den Ball direkt ins Gesicht bekommt“, so Woller, der nun alles nach vorne warf. Zottl verkürzte dann tatsächlich noch einmal auf 2:3 per Flugkopfball (68.), doch die Punkte blieben am Ende in Sinsen. Der LSV rutscht damit auf Rang acht ab.

TuS Sinsen: Werner – Grams, Karantasiadis, Goecke, Köksal, Adamczok (78. Speker), Niedrig (46. Schröder), Schulz, Aksu, Fenu (61. Helfer), Stöhr

Lüner SV: Josch – Reis, Drees, Ramsey, Ernst, Zottl, Lahr, Bozlar (66. Pfennigstorf), Mikuljanac (82. Mushaba), Deppe, Göke (59. Ayaz)

Tore : 1:0 Karantasiadis (9.), 2:0 Stöhr (42.), 2:1 Ramsey (52.), 3:1 Schröder (54.), 3:2 Zottl (68.)

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