Dem Lüner SV brechen immer mehr Spieler weg - Coach Hampel greift zu auswegloser Maßnahme

dzFußball-Westfalenliga

Dem Fußball-Westfalenligisten Lüner SV brechen aus verschiedenen Gründen immer mehr Spieler weg. Christian Hampel musste am Donnerstagabend deshalb reagieren. Sonntag wartet der FC Iserlohn.

Lünen

, 28.02.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Stimmung beim Lüner SV ist seit Wochen eigentlich gut. Die Vorbereitung des Fußball-Westfalenligisten lief solide und auch der Rückrundenauftakt gegen den TuS Sinsen gestaltete sich am vergangenen Sonntag mit dem 2:1-Heimerfolg positiv. In dieser Woche vermeldete Trainer Christian Hampel jedoch erstmalig wieder schlechte Neuigkeiten - und das ausgerechnet vor dem Meisterschaftsspiel am Sonntag (15 Uhr, Schwansbeller Weg 7a, Lünen) gegen den FC Iserlohn mit Ex-LSV-Trainer Mario Plechaty.

„Die Trainingswoche war leider gar nicht gut“, gibt Hampel zu. Die Grippewelle hat beim LSV zugeschlagen, zudem fehlten viele Spieler angeschlagen. Am Donnerstagabend hätten Hampel nur sieben Spieler zur Verfügung gestanden, daher sagte der Coach das Training kurzfristig ab. „Ich habe es fast befürchtet. Nach Karneval haben die Jungs am Sonntag bei dem katastrophalen Wetter gespielt. Es war klar, dass etwas hängen bleibt. Die Jungs haben individuell gearbeitet“ so Hampel.

Die aktuelle Liste der Spieler, die Sonntag ausfallen beziehungsweise noch fraglich sind, ist lang. Ali Bozlar und Daniel Dreesen fehlen sicher wegen ihrer Sperren. Dazu gesellen sich Sefa Ayaz, Emre Yildiz, Mehmet Kara, Robin Gordon und Ömer Karsli. Neu dazu kam auch Fabian Pfennigstorf, der unter der Woche im Krankenhaus weilte. Im Raum stand beim Stürmer sogar, dass er am Blinddarm operiert werden müsse. Das bestätigte sich letztendlich aber nicht.

Vier Spieler sind noch fraglich

Dicke Fragezeichen stehen daneben noch hinter den Einsätzen von Sascha Ernst, Felix Rudolf, Nikolas Friedberg (alle grippegeschwächt) und Matthias Göke, der umgeknickt ist.

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„Wir werden elf Leute zusammenkriegen, aber es ist sehr unglücklich“, sagt Hampel, der Freitagvormittag noch nicht wusste, inwieweit er vor der Partie am Sonntag noch einmal trainieren lässt. „Vielleicht streue ich am Samstagvormittag noch ein Training ein“, so Hampel.

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