Tischtennis: TTV will wieder aufsteigen

LÜNEN Tischtennis-Bezirksligist TTV Preußen Lünen will zurück in die Landesliga. Dabei treffen die Horstmarer zu Beginn auf die eigene Reserve.

von Von Henning Nicolas

, 17.07.2008, 17:41 Uhr / Lesedauer: 2 min
So konzentriert, wie die Akteure bei den Kreismeisterschaften, wollen auch die Preußen in der Serie zu Werke gehen.

So konzentriert, wie die Akteure bei den Kreismeisterschaften, wollen auch die Preußen in der Serie zu Werke gehen.

Beim Blick auf das vergangene Jahr kann der TTV Preußen 47 Lünen stolz auf sich sein. Fünf Teams schafften den Sprung in die nächsthöhere Liga, darunter die zweite und dritte Mannschaft. Zudem begrüßten die Preußen bis zum Ablauf der Wechselfrist zehn Neuzugänge, was für das gute Vereinsklima spricht. Einziger Wermutstropfen war der Abstieg der ersten Mannschaft aus der Landesliga.

Doch diese Schmach soll nun ausgewetzt werden, zudem wollen die Aufsteiger die guten Leistungen bestätigen und die Ligen halten. Den direkten Wiederaufstieg ist die erste Mannschaft dem Verein schuldig und in einer durchschnittlich besetzten Liga ist er absolut möglich. Eine Mannschaft mit Ralf Markowski als Spitzenspieler, Michael Kimmlinghoff und Christoph Eppich in der Mitte sowie Carsten Limberg an Brett 5 dürfte eigentlich gar nicht Bezirksligist genannt werden. Nach dem Abstieg spielt man nun am ersten Spieltag gegen die eigene "Reserve", die die Bezirksklasse souverän als Meister verließ. Bei beiden gab es personell nur wenige Veränderungen. Im Austausch für Andreas Wüst kehrt Steffen Püschel in die Zweite zurück. Die Mischung beider Teams wurde absichtlich unterlassen: "Wir waren uns vereinsintern einig, dass die Mannschaften mit Ausnahme der kleinen Änderung so weiterspielen sollen", erklärt Markus Stiebler, Kapitän der zweiten Mannschaft.

Zweite spielt um den Klassenerhalt

Für sein Team gehe es um den Klassenerhalt. Der Antrag einer taktischen Aufstellung mit Stiebler im oberen Paarkreuz, sowie Rolf Korn und Helge Kneisel an den unteren Brettern wurde abgewiesen. "Das macht die Sache nicht leichter, aber trotzdem können wir uns gegen genügend Gegner punkten", ist der Mannschaftsführer zuversichtlich.

Einige Wochen nach Saisonende rundete die dritte Mannschaft das starke Jahr des TTV ab. Nach einem klaren 8:0-Sieg in der Relegation ist der Verein nun dreimal auf der Bezirksebene vertreten. Auch hier heißt es, den Abstieg zu vermeiden. Dies ist durch die Neuzugänge durchaus realistisch. Uli Erdelbruch als neue Nummer 1 und Dennis Lindgens in der Mitte haben das Potential zu Punktelieferanten.

Zudem gehört das untere Paarkreuz mit Carsten Pokar und Wolfgang Heise mit Sicherheit zu den besseren der Liga. Auf dem Weg zu einem weiteren erfolgreichen Jahr steht den Preußen also nichts im Weg.

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