SV Lünen verliert Schlüsselspiel beim Tabellenletzten deutlich mit 8:12

Wasserball

Die Wasserballer des SV Lünen haben ihr wegweisendes Meisterschaftsspiel beim Tabellenletzten der Zweiten Liga West, SGW Iserlohn, deutlich mit 8:12 verloren.

Lünen

, 17.02.2020, 08:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Trainingsausfälle haben sich im Schlüsselspiel gerächt.

Die Trainingsausfälle haben sich im Schlüsselspiel gerächt. © Günther Goldstein (A)

„Die Iserlohner waren einfach cleverer und stärker und haben sich besser bewegt“, sagte SV Lünens Mannschaftschef Olaf Bispinghoff nach dem 8:12 beim Tabellenschlusslicht in Iserlohn. „Und somit haben wir auch verdient und deutlich mit 12:8 verloren.“ Für ihn und seine Mannschaft wäre der Sieg ein wichtiger gewesen: Noch ungeschlagen in diesem Jahr, hätten die Lüner ihren Abstand nach unten vergrößern und Position sieben sichern können. Stattdessen fallen die Wasserballer auf Rang sieben ab. Bispinghoff schien nach der Partie nicht sauer über die Leistung seines Teams, dennoch aber betrübt über das Ergebnis: „Wir haben unser bestes gegeben, es hat aber leider nicht gereicht.“

Trainingsausfälle rächen sich

Dabei hielten seine Spieler das Auswärtsspiel lange spannend. Trotz des Trainingsrückstands seit des letzten Pflichtspiels (wir berichteten), hielten die Lüner lange dagegen; SGW Iserlohn zog erst spät davon. So führten die Iserlohner nach dem ersten Viertel nur knapp mit 1:0. Die zweite Viertelstunde hatte es dann aber in sich: Bis zwei Minuten vor der Pause stand es 3:3. Der SVL fing sich dann aber 36 Sekunden vor dem Abpfiff doch noch das 3:4. Spätestens am Ende von Durchgang drei verließen Bispinghoffs Mannen endgültig die Kräfte. Iserlohn baute den 2-Tore-Abstand im letzten Viertel des Spiels schnell auf 10:6 aus und ließ Lünen keine Chance mehr, die Spannung zurück in die Partie zu bringen.

SV Lünen: Koschmieder – A. Borgschulze, Henke (2), T. Grochla (1), Bardmann, M. Harder, J. Harder, J. Grochla (1), Götze (2), Feldmann (2), J. Borgschulze, Kellmann, Stähler

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