SuS vertändelt zu viele Bälle - 19:28-Niederlage in Hüllhorst

Handball-Verbandsliga

LÜNEN Mit der siebten Saison-Niederlage im Gepäck musste der SuS Oberaden die Heimreise aus dem verschneiten Hüllhorst antreten. Gegen die HSG setzte es eine 19:28-Niederlage. Dabei offenbarte der SuS große Schwierigkeiten in der Offensive. "Wir haben heute miserabel im Angriff gespielt", so der enttäuschte Trainer Ralf Weinberger.

03.01.2010, 22:27 Uhr / Lesedauer: 1 min
SuS-Kreisläufer Bastian Herold fehlte seinem Team an allen Ecken und Enden.

SuS-Kreisläufer Bastian Herold fehlte seinem Team an allen Ecken und Enden.

Nach dem Seitenwechsel besserte sich die Leistung der Gäste nur unwesentlich. Zwar stand die Hintermannschaft um die Neuzugänge Sebastian Dreiskämper und Nils Aebersold im Tor stabiler und vereitelte so ein ums andere Mal die Angriffsbemühungen der Hüllhorster, doch bei eigenem Ballbesitz vertändelte Oberaden weiterhin viel zu viele Bälle. Die SuS-Defensive ließ in der zweiten Halbzeit nur zwölf Gegentore zu, doch mickrige acht eigene Torerfolge im zweiten Durchgang sprechen eine deutliche Sprache. Hüllhorst zog so bis auf zehn Treffer weg (24:14), von denen sie noch neun Tore Vorsprung über die Zeit bringen konnten.

"Wir haben heute miserabel im Angriff gespielt. 19 Treffer sind einfach viel zu wenig. Einziger Lichtblick war heute die Deckung", kommentierte der enttäuschte SuS-Trainer Ralf Weinberger, der mit seiner Mannschaft nach wie vor auf dem vorletzten Platz der Ligatabelle steht.

Nils Aebersold (1.-42.), Sebastian Lissner (42.-60.) - Rafael Buschmann 4, Sebastian Kansteiner 2, Christian Eickmann 3, Bastian Stennei 2, Stephan Schichler, Benjamin Neureiter, Mats Yannick Roth 2, Marcus Salzmann 1, Mathias Uhlenbrock 3, Sebastian Dreiskämper - Trainer: Ralf Weinberger

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