SuS erwartet starken Tabellennachbarn - Die Übersicht

Handball

Eine starke Saison spielen bisher die Landesliga-Handballerinnen des Lüner SV. Sie wollen an ihrer guten Leistung anknüpfen und die Meisterschaftsserie so weit oben wie nur möglich beenden. Die Verbandsliga-Handballer des SuS Oberaden haben nach dem Sieg im Halbfinale des Kreispokals Hellweg die nächste hohe Hürde zu meistern.

LÜNEN

, 03.03.2017, 13:00 Uhr / Lesedauer: 3 min
SuS erwartet starken Tabellennachbarn - Die Übersicht

Tim Fehring und der SuS Oberaden empfangen den ASV Senden.

Handball, Damen Verbandsliga TuS Drolshagen - VfL Brambauer Samstag, 19.30 Uhr, In der Wünne 1, Drolshagen

Dabei muss Trainer Uli Richter muss beim direkten Tabellennachbarn auf Torhüterin Swantje Wulff (krank) und Anna Juchems (Knie) verzichten. Er hofft aber, dass Monika Rykowski dabei ist.

Drolshagen hat in Sarah Klotek ihre beste Werferin. Klotek führt mit 131 Toren die Torschützenliste an.

Frauen-Landesliga 3 Lüner SV – DJK Oespel-Kley Sonntag, 18 Uhr, Kurt-Schumacher-Str. 41-49, Lünen

Um weiter fleißig Punkte zu sammeln, hoffen die Rot-Weißen auch auf einen Heimsieg gegen den Tabellensechsten DJK Oespel-Kley. Mit Blick auf die 22:28-Hinspielniederlage hat der Lüner SV dabei noch etwas gutzumachen. „Wir kennen Oespel seit Jahren. Die spielen ähnlich wie wir. Die Begegnungen waren immer sehr eng. Ich hoffe, dass wir dieses Mal die Partie für uns entscheiden können. Dann hätten wir Oespel noch weiter auf Distanz gehalten“, sagt Trainer Marcel Mai.

Ausfallen wird definitiv Lisa Krause mit ihrem Kreuzbandriss. Der Einsatz von Linkshänderin Julia Krause, die krank war und Antibiotikum einnehmen musste, ist noch fraglich. Ansonsten sind alle Spielerinnen fit und einsatzbereit.

Herren Verbandsliga 2 SuS Oberaden – ASV Senden Samstag, 19.45 Uhr, Legionärstr., Bergkamen

Der SuS erwartet den direkten Tabellennachbarn ASV Senden. „Mich wundert es eigentlich, um ehrlich zu sein, dass Senden so viele Verlustpunkte hat. Für mich zählt diese Mannschaft zu den besten der gesamten Liga“, sagt SuS-Spielertrainer Alex Katsigiannis. Der ASV hat 22:14-Punkte. Die „Cobras“ sind mit ihren 20:16-Zählern nur zwei Punkte dahinter.

In Hendrik Kuhlmann haben die Gäste einen starken Rückraumspieler. Kuhlmann steht in der Torschützenliste auf Platz fünf, erzielte bisher 112 Treffer. Mit gerade einmal 474 kassierten Gegentoren hat Senden hinter dem Zweiten HSC Haltern-Sythen die zweitbeste Defensive der Liga. „Ich finde Senden stark. Wir haben dort auch im Hinspiel verloren“, kann sich Katsigiannis noch gut an die 24:28-Pleite erinnern.

Doch verstecken brauchen die „Cobras“ sich nicht vor Senden. Das Team kam stark aus der Winterpause und erzielte schon einige Punkte in der Rückrunde.

Mit Blick auf die Personalie sieht es ähnlich aus wie zuletzt. Fabian Lauber ist beruflich unter der Woche in Frankfurt, trainiert dort aber bei einem Drittligisten mit. Niko Mork wird die nächsten Wochen ausfallen. Sebastian Pohl und Thorben Rossfeldt fehlen weiter. Dafür ist aber Kapitän Mats-Yannick Roth wieder dabei.

Bezirksliga Hellweg TuS Eintracht Overberge – VfL Brambauer Sonntag, 17.30 Uhr, Hansastr., Bergkamen

Acht Spiele stehen in dieser Saison noch an. Handball-Bezirksligist VfL Brambauer ist auf dem besten Weg, Meister zu werden und in die Landesliga aufzusteigen. Um das Ziel zu erreichen, benötigt das Team aber noch einige Siege.

Die Mannschaft um Trainer Nadim Karsifi hat aktuell drei Punkte Vorsprung auf den Zweiten SuS Oberaden II. „Wir wollen dort weitermachen, wo wir aufgehört haben. Wir haben zuletzt im Kreispokal gegen Verbandsligist SuS Oberaden eine starke Leistung abgeliefert. Ich hoffe, dass wir diese bestätigen können“, so Karsifi. Sein Team unterlag vor heimischer Kulisse nur mit 28:30.

Jetzt wartet mit dem Tabellenneunten TuS Eintracht Overberge ein vermeintlich leichterer Gegner. „Genau das darf uns nicht passieren. Wir dürfen Overberge nicht unterschätzen. Das Team hat auch gegen Top-Teams wie Soest bewiesen, dass es gut mithalten kann“, warnt Karsifi.

Der VfL-Coach hofft, dass seine Mannschaft von Beginn an zu ihrem Spiel findet und früh für klare Verhältnisse sorgt. „Ich habe Overberge gegen Soest gesehen. Der TuS hat zwei, drei starke Spieler, auf die wir aufpassen sollten“, so Karsifi. Paul Langmann (Urlaub) und Thomas Greinert (verletzt) fehlen.

Lüner SV – Hammer SC Samstag, 19 Uhr, Kurt-Schumacher-Str. 41-49, Lünen

Ein schwieriges Spiel haben die Bezirksliga-Handballer des Lüner SV vor der Brust. Sie treffen auf den Tabellendritten Hammer SC. „Auf uns wartet eine kompakte, robuste Deckung und ein wahnsinnig gutes Umschaltspiel“, warnt LSV-Coach Christian Neve.

Seine Mannschaft nutzte die Karnevalspause, um sich zu regenerieren. Falk Seeger konnte sich komplett auskurieren. Till Wildemann und Nils Grammon fehlen aber wegen Schulterproblemen weiterhin.

„Wir wollen gucken, was gegen Hamm geht und das Spiel so lange wie möglich offen gestalten“, sagt Neve und legt nach: „Dafür muss aber jeder wieder an seine Grenzen gehen, um nicht unter die Räder zu kommen.“

Der Lüner SV steht aktuell mit 12:24-Punkten auf dem zehnten Tabellenplatz und kämpft weiter um den Klassenerhalt. Der Hammer SC hingegen ist Dritter, hat Kontakt zum Zweiten SuS Oberaden II geknüpft. Lünen will an den 34:27-Sieg zuletzt in Ahlen anknüpfen und Hamm lange ärgern.

SuS Oberaden II – Ahlener SG III Samstag, 17.45 Uhr, Legionärstr., Bergkamen

Seit vier Spieltagen sind die Bezirksliga-Handballer des SuS Oberaden II ungeschlagen. Diesen positiven Lauf wollen sie auch gegen den Tabellenvorletzten fortführen. Vom Papier her ist es eine klare Sache: Der Zweite SuS Oberaden II ist in diesem Spiel gegen den Vorletzten Ahlener SG III der klare Favorit. „Diese Rolle können wir uns auch nicht wegreden“, weiß auch Trainer Björn Grüter.

Trotzdem weiß der Coach, dass es diese Mannschaft nicht zu unterschätzen gilt: „Ahlen stellt in Niklas Hubbig den zweitbesten Torschützen der Liga. Das heißt schon was.“

Hinzu kommen die Brüder Julius Britt und Jakon Britt, die es nicht außer Acht zu lassen gilt. „Ahlen spielt eigentlich nicht viel mit Tempo. Aber das Team kann auch von zehn, elf Metern werfen. Vor allem Niklas Hubbig hat eine richtige Fackel im Arm. Da müssen wir auf jeden Fall aufpassen“, warnt Grüter, der bis auf die Langzeitverletzten Vincent Vetter und Yannick Schwinger alle Mann an Bord hat.

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