So sieht das neue Damenteam des VfB Lünen aus

VfB Lünen

Der VfB Lünen stellt sich breiter auf. Für die kommende Spielzeit meldet der Klub auch eine Damenmannschaft. In welcher Liga die Süder spielen werden, ist unklar.

von Niklas Dvorak

Lünen, Lünen-Süd

, 26.06.2019 / Lesedauer: 2 min
So sieht das neue Damenteam des VfB Lünen aus

Mit diesem Kader starten die Damen des VfB Lünen in die neue Spielzeit. © Niklas Dvorak

Der VfB Lünen 08 stellt zur neuen Saison wieder eine Damenfußballmannschaft. Nachdem im Sommer 2015 die Lünen-Süder Frauen vom Spielbetrieb abgemeldet wurden, stellt der VfB zur Saison 2019/2020 eine Frauenfußballmannschaft. Unter anderem auch, damit es für die B-Juniorinnen des VfB ein Auffangbecken gibt und diese nicht den Verein verlassen müssen, damit sie weiterhin Fußball spielen können.

27 Frauen am Start

Auf die Idee, in Lünen-Süd eine Damenmannschaft neu zu gründen, kamen Lorena Hoffmann und Celine Castro, die beide auch im Team spielen werden. Mit dem Vorschlag, zur neuen Saison eine Frauenmannschaft zu stellen, gingen sie zum Vorstand des VfB, der sich nach einigen Überlegungen positiv äußerte und die Idee mit den Damen umsetzte. „Die Voraussetzung war, dass wir genügend Spielerinnen zusammenbekommen. Nach dem ersten Treffen sah dies nicht ganz so gut aus. Aber durch Aufrufe in sozialen Medien waren es beim nächsten Treffen 27 Frauen“, sagte Pascal Unger, der als Co-Trainer die Mannschaft trainieren wird. Trainer wird Marcos Castro und Betreuer wird Marcus Weber.

„Wollen Erfolg haben“

„Wir fangen jetzt zwar klein an, aber wir wollen natürlich auch ein wenig Erfolg haben. Durch Erfolg entsteht der Spaß, der bei uns im Vordergrund stehen soll“, so Unger weiter. In welcher Liga die Damen starten, steht noch nicht fest. „Wir wissen nicht, wie es genau läuft, es soll wohl so sein, dass es zu wenig Mannschaften in der Kreisliga B Dortmund gibt, sodass wir eventuell in der A-Liga starten. Oder man klärt mit dem Kreis Unna-Hamm, dass man dort in die B-Liga kommt. Kreisliga B zum Start wäre gut für uns“, so der 22-jährige Co-Trainer, der nebenbei in der zweiten Mannschaft des VfB kickt. Mit der Kaderbesetzung ist es noch nicht vorbei. Damen, die noch Lust haben, sind herzlich willkommen. „Wir sind weiterhin offen für neue Spielerinnen“, so Unger abschließend.

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