Simon Erling heuert beim SuS Kaiserau an

dzFußball in Lünen

Simon Erling hat ein neues Aufgabenfeld gefunden. Der ehemalige Trainer des Bezirksligisten Westfalia Wethmar schlägt im Sommer seine Zelte beim SuS Kaiserau auf - aber nicht als Coach.

Lünen

, 01.03.2019 / Lesedauer: 3 min

Nach seinem Rücktritt beim Fußball-Bezirksligisten Westfalia Wethmar vor knapp einem Jahr war es ruhig um Simon Erling geworden. Der ehemalige Coach der Grün-Weißen widmete sich in der Zwischenzeit seinem Beruf, Erling ist Lehrer am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Lünen, und heiratete seine Frau Marion. Und auch sportlich blieb Erling nicht untätig. Aktuell coacht Erling noch gemeinsam mit Jörg Lange die U19-Mannschaft des FC Brünninghausen. Daneben ist der 29-jährige Lüner beim Stützpunkt in Dortmund als Trainer aktiv. Für die kommende Spielzeit hat Erling nun aber eine neue Aufgabe gefunden - beim SuS Kaiserau, zu dem auch Jörg Lange als Trainer wechselt.

Erling bestätigt den Post

Der SuS Kaiserau teilte am späten Donnerstagabend in einem Post auf seinem Facebook-Auftritt mit, dass Simon Erling zur kommenden Saison neuer Sportlicher Koordinator für die Senioren-Fußballabteilung wird. „Mit dieser Position haben wir für unsere Spieler aus dem Altjahrgang der U19 und im Seniorenbereich endlich einen passenden Ansprechpartner“, wird Eckart Stender, Vorsitzender des Vereins in dem Post zitiert. Erling bestätigte den Post am Freitag und freut sich schon auf die neue Aufgabe beim Fußball-Landesligisten.

„Ich finde das Aufgabenfeld sehr reizvoll und ich hatte Lust in dieser neuen Funktion als Bindeglied zwischen der Mannschaft, dem Trainer und dem Vorstand zu fungieren, um Entwicklungen voranzutreiben und Probleme aufzuspüren und zu lösen“, sagt der 29-Jährige, der die Gespräche zwischen ihm und dem Vorsitzenden Eckart Stender als positiv beschrieb. „Wir waren sofort auf einer Wellenlänge. Das Konzept des Vereins hat mir sehr gut gefallen und ich konnte mich damit absolut identifizieren“, so Erling weiter.

Enges Verhältnis aufbauen

In seinem neuen Umfeld pocht Erling darauf, zu seinen Spielern ein enges Verhältnis aufzubauen. Er wolle eine Bindung schaffen, die geprägt ist von Offenheit, Ehrlichkeit und Kommunikation.

Dass Erling seinen Trainerjob im Vereinsfußball vorerst an den Nagel hängt, hat auch berufliche Gründe. Die Arbeit in Kaiserau passe besser zu Erlings Lebensstil, der in seiner neuen Position flexibler agieren und sich die Zeit selbständiger einteilen könne.

Dass Erling bei Spielerverhandlungen seine Kontakte nach Lünen spielen lassen könnte, ist möglich, wenngleich er auch betont, dass es in erster Linie darum gehe, Spieler zu finden, die den Verein sportlich weiterbringen und menschlich zu 100 Prozent in die Mannschaft passen.

Gute Jugendarbeit

Der SuS Kaiserau ist außerdem für seine gute Jugendarbeit bekannt. Von den aktuell 22 Spielern der Landesliga-Mannschaft kommen 20 Akteure aus der eigenen Jugend. „Das soll auch weiterhin so bleiben. Wir werden daher nur punktuell Spieler von außerhalb dazu verpflichten“, kündigt Erling abschließend an.

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