Sieg beim improvisierten Steinplatten-Cup geht zum TTV Preußen Lünen

Tischtennis

Schon zum zweiten Mal stand bei den Tischtennisspielern aus dem Ruhrgebiet der Steinplatten-Cup im Kalender. Trotz Corona konnte das Turnier gespielt werden, an einem erst vor kurzem entdeckten Ort.

von Dirk Buschmann

Lünen

, 22.06.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fünfzehn Tischtenniscracks trafen sich zur zweiten Runde des Steinplatten-Cups im Volkspark Langendreer, darunter auch die Lüner Spieler Dominik Rautert, Max Schröter und Michael Ulbrich.

Fünfzehn Tischtenniscracks trafen sich zur zweiten Runde des Steinplatten-Cups im Volkspark Langendreer, darunter auch die Lüner Spieler Dominik Rautert, Max Schröter und Michael Ulbrich. © Buschmann

Der Sieg der zweiten Auflage des Tischtennis-Turniers um den Steinplatten-Cup geht nach Lünen. Max Schröter vom TTV Preußen Lünen setzte sich im Volkspark Bochum-Langendreer in sechs Runden gegen 15 Mitbewerber aus dem gesamten Ruhrgebiet durch.

Was Dominik Rautert (TTV Preußen) vor vier Wochen unter Hygiene-Maßnahmen als improvisierte Notlösung gegen den Corona-bedingten Sporthallen-Lockdown organisiert hatte, mausert sich zum festen Termin im Tischtennis-Kalender: ein Rundenturnier unter freiem Himmel auf fünf Outdoor-Steinplatten mit festen Gitternetzen. Nicht ganz ernst genommen, aber mit viel Einsatz und noch mehr Spaß unter den Teilnehmern.

Tischtennisplatten beim Frisbee-Golf entdeckt

So musste sich Max Schröter immer wieder mal den Vorwurf des Heimvorteils anhören. Denn er hatte die Tischtennisplatten vor wenigen Wochen entdeckt, als Schröter im Volkspark Langendreer seinem Zweitsport Frisbee-Golf nachging. „Da hat er mich umgehend informiert“, erklärt Rautert.

Die Platten stehen etwas versteckt in der Südost-Ecke des Parks in etwa fünf bis zehn Metern Abstand inmitten einer Baumgruppe - also halbwegs sonnen- und windgeschützt und für kontaktlosen Wettbewerb ideal. „Mehrere Sportarten zu betreiben, kann mitunter recht nützlich sein“, resümierte Rautert.

Hinter Max Schröter, der zur kommenden Saison zu seinem Heimatverein Blau-Weiß Annen heimkehren wird, landeten Leo Dicks (SuS Stadtlohn) und Lars Willhardt (TuS Holzen/Sommerberg) auf dem Treppchen. Die dritte Auflage des Freiluft-Turniers ist bereits in Planung - erste Anmelde-Anfragen liegen bereits vor.

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