Westfalia Wethmar will schnell zur Tagesordnung zurück

Fußball-Bezirksliga

Noch schaut Westfalia Wethmar mit einem Auge in Richtung Tabellenkeller. Mit einem Sieg gegen Lüdinghausen könnten die Grün-Weißen aber einen entscheidenden Schritt gen Klassenerhalt machen.

Wethmar

, 22.03.2019 / Lesedauer: 3 min
Westfalia Wethmar will schnell zur Tagesordnung zurück

TWW-Trainer Andreas Przybilla (r.) und sein Co-Trainer Philipp Bremer haben den Derbysieg abgehakt und richten den Fokus nun voll und ganz auf Union Lüdinghausen. weitzel © Weitzel

Ein wenig bremsen musste Andreas Przybilla seine Jungs nach dem Derbysieg schon. Der Trainer des Fußball-Bezirksligisten TuS Westfalia Wethmar will schnell zur Tagesordnung zurückkehren. Am Sonntag gastiert Union Lüdinghausen an der Wehrenboldstraße (15.15 Uhr). Mit einem Sieg will sich Przybilla letzter Abstiegssorgen endgültig entledigen.

Bezirksliga 8

W. Wethmar – Lüdinghausen

Der Jubel nach dem am Ende überraschenden 3:2-Derbyerfolg beim BV Brambauer war im Wethmarer Lager groß. Die Euphorie bei den Spielern von der Wehrenboldstraße entfachte. Grund genug, für Przybilla einschreiten zu müssen. „Ich musste die Jungs schon ein wenig herunterholen. Für mich war das Derby am Dienstag schon wieder erledigt“, sagt der Trainer der Grün-Weißen.

Vielmehr hat sich Przybilla Anfang der Woche schon der kommenden Aufgabe gewidmet – Union Lüdinghausen. Die Kicker aus der Steverstadt reisen am Sonntag an den Cappenberger See, benötigen in ihrer aktuellen Lage – Union steckt als Tabellen-14. mit gerade einmal 17 Punkten (Wethmar hat schon 29 Zähler) – mitten im Abstiegskampf.

Nichtsdestotrotz hat die Union in den Vorwochen gezeigt, dass sie ihre Chance auf den Klassenerhalt nutzen möchte. Gegen die Spitzenteams aus Nordkirchen (1:2) und Kirchderne (2:3) verlor die Union jeweils nur knapp. „Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie lebt. Wir müssen den Kampf vom Kopf her annehmen. Noch schaue ich nach unten. Mit einem Sieg können wir einen riesigen Schritt machen“, sagt Przybilla, der sich taktisch etwas Neues für die Union einfallen lassen möchte. Dann hätte Wethmar auf Lüdinghausen nämlich 15 Punkte Vorsprung.

Kowalski überzeugte


Der Trainer verweist auch auf die guten Leistungen der gegen Brambauer eingewechselten Spieler. Allen voran nannte Przybilla Till Kowalski, der wohl in die Startelf drängen wird. Nicht mit von der Partie wird dafür Verteidiger Bastian Quiering sein, der beruflich verhindert ist. Im Tor gibt es nach dem Derbysieg auch wieder einen Wechsel. Niklas Dvorak wird dieses Mal bei der U23-Mannschaft aushelfen, dafür rückt Tim Koprek gegen Lüdinghausen zwischen die Pfosten.

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