Sascha Kusserow legt Amt nieder

dzFußball-Kreisliga A

Der Sportdirektor des VfB Lünen tritt mit sofortiger Wirkung zurück. Seine Amtszeit dauerte nur wenige Monate. Grund für das Ende sind Differenzen mit Teilen des Vorstandes.

Lünen-Süd

, 22.04.2019 / Lesedauer: 2 min

Der Fußball-A-Ligist und Aufstiegskandidat VfB Lünen muss sich einen neuen Sportdirektor suchen. Denn Sascha Kusserow, der bisherige Sportdirektor der Lünen-Süder, hat mit sofortiger Wirkung sein Amt niederlegt, wie der 43-Jährige nun bekannt gab.

„Die Zusammenarbeit ist mit der neuen Vorstandswahl beendet“, sagte Kusserow, der erst im Januar dieses Jahres das Amt des Sportdirektors übernommen hatte. Als Grund nennt er „differenzierte Zukunftsausrichtungen“. Kusserow: „Ich hätte gerne bei Neuverpflichtungen, beim Aufbau der zweiten und dritten Mannschaft und auch in der Jugend den Stallgeruch erhalten. Ich bin jemand, der seine Ziele konsequent verfolgt. Wenn das nicht gegeben ist, kann man den Job nicht weiterführen.“

Enge Freundschaft mit Friedhelm Hoffmann

Die Zusammenarbeit in den drei Monaten seiner Amtszeit sei nicht immer leicht gewesen. „Ich pflege eine enge Freundschaft zum Vorsitzenden Friedhelm Hoffmann. Die Zusammenarbeit mit dem Präsidenten Dirk Wolf und Geschäftsführer Andreas Grundmann war super. Mit anderen lief es aber schwieriger als erhofft“, sagt Kusserow, der aber betont im Guten mit dem VfB Lünen auseinanderzugehen. „Natürlich drücke ich dem VfB beide Daumen, gerade jetzt im Derby gegen den Lüner SV II.“

„Sascha hat sich das wohl leichter vorgestellt“, sagt der VfB-Vorsitzende Hoffmann. „Wir werden die Position neu besetzen. Ich befinde mich da schon in Gesprächen.“

Kusserow ist auch federführend im VfB-Förderverein. Ob er seine Arbeit dort wie gehabt fortsetzt, lässt er hoffen. Kusserow: „Das wird sich in den nächsten Wochen herausstellen.“

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