Saisonauftakt: Harter Konkurrenzkampf beim ATC

LÜNEN Viele neue Gesichter waren beim Fußball-Bezirksliga-Aufsteiger ATC Lünen-Brambauer zu sehen. Statt den Stammkräften der Vorsaison konnte Trainer Holger Gehrmann insgesamt sieben Neuzugänge begrüßen.

von Von Marco Winkler

, 06.07.2008, 15:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der ATC Lünen-Brambauer mit der Mannschaft für die neue Saison.

Der ATC Lünen-Brambauer mit der Mannschaft für die neue Saison.

Ohne die Urlauber Alisan und Dogan Gaplan, Murat Ayyildiz, Murat Aksoy, Akin Bayrakli, Bayram Eser, Özkan Kaymak sowie Bashkim Gavazi bat Holger Gehrmann zur ersten Einheit. Yilmaz Karasu kehrte vom A-Ligisten Fortuna Dorstfeld zum ATC zurück. "Er kennt das Umfeld, das wird wichtig für uns sein", erkläutert Gehrmann. Der beidfüßige Nihat Isik soll auf der linken Seite für Schwung sorgen.

Für noch mehr Stabilität in der Abwehr sollen Sinan Kaya vom A-Ligisten TIU Rünthe und Ayyildiz sorgen. Sie müssen das Loch schließen, dass Bartosz Wolff, der zum B-Ligisten TuS Niederaden wechselt, und Birol Kara, der sich mehr um die Vorstandsaufgaben kümmern soll, schließen. "Der Abschied von Wolff tut uns sehr weh. Aber er wird bald wiederkommen, weil nur ich ihn trainieren kann", ist sich Gehrmann sicher.

Neue Kräfte für den Sturm

Verbesserungswürdig war für den Coach auch der Sturm. "Wir haben in der abgelaufenen Saison einfach zu viele Chancen vergeben", bilanzierte Gehrmann. Für eine bessere Quote sollen Jörg Mose, vom Verbandsliga-Absteiger Lüner SV, Erkan Genc vom letztjährigen Konkurrenten FV Scharnhorst und Recai Pakdemir vom Bezirksligisten SV Preußen sorgen.

Trotz des Aufstiegs schaut Trainer Gehrmann nicht nach unten: "Wir wollen nicht nur Mitläufer sein. Für uns ist eine Platzierung zwischen den Rängen fünf und acht möglich." Dazu kommen noch ein Verteidiger und ein weiterer Torwart. "Da haben wir aber die Unterschrift noch nicht vorliegen", begründet Gehrmann, der auf ein Aufgebot von 20 Akteuren setzt. "Es herrscht ein großer Leistungsdruck. Da kann niemand die Seele baumeln lassen. Es gibt auch keinen Bonus der letzten Saison." Man darf gespannt, wie sich die Lüner in der neuen Klasse schlagen.

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