Saison für Zweitliga-Wasserballer des SV Lünen endgültig beendet

Coronavirus

Wegen des Coronavirus müssen auch die Wasserballer des SV Lünen seit geraumer Zeit auf ihren Sport verzichten, die Zweitliga-Saison war unterbrochen worden. Nun ist die Spielzeit beendet.

Lünen

22.04.2020, 16:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
Für die Wasserballer des SV Lünen ist die Zweitliga-Saison beendet.

Für die Wasserballer des SV Lünen ist die Zweitliga-Saison beendet. © Günther Goldstein

„Der Wasserballausschuss des Schwimmverbands NRW (SVNRW) hat im Rahmen einer Videokonferenz einstimmig entschieden, die Saison 2019/2020 für alle Spiele im SVNRW mit sofortiger Wirkung zu beenden“, teilte Dieter Rohbeck, Fachwart Wasserball beim SVNRW dem Schwimmverein Lünen 08 in einem aktuellen Schreiben mit. Bisher war die Saison aufgrund der Corona-Pandemie lediglich bis zum 31. Mai ausgesetzt.

Nachdem aber weiterhin mit Einschränkungen zu rechnen ist, niemand vorhersehen kann, wann die Bäder wieder öffnen und die bisher ausgefallenen Spiele bis zu den Sommerferien nicht mehr aufzuholen sind, gab es nur zwei Alternativen: Eine Verlängerung der Saison in die Sommerferien oder eine Beendigung der Spielzeit.

Beschlossen wurde nun die Beendigung der Saison mit folgender Konsequenz: „In allen Ligen wird es keine Auf- bzw. Absteiger geben - die Ligen sollen in gleicher Anzahl und mit den gleichen Mannschaften in der Saison 2020/2021 spielen“, schreibt Rohbeck.

SV Lünen bei Corona-Unterbrechung auf Platz sechs

Die erste Wasserballmannschaft des SV Lünen 08, die sich zum Zeitpunkt der Saisonunterbrechung auf dem sechsten Tabellenplatz befunden hat, wird damit auch im achten Jahr hintereinander in der zweiten Liga spielen. Schade für die Lippestädter ist dabei, dass die Mannschaft ihre ansteigende Form nicht weiter festigen und beweisen konnte.

Die Wasserballwarte Jens Blomenkemper und Michael Reich sowie Jürgen Resch als stellvertretender Vorsitzender Sport wollen ab jetzt zusammen mit dem Trainerstab des SVL an einem Konzept für die neue Saison arbeiten. Da jedoch die Rahmenbedingungen noch weitestgehend unklar sind, wird dies sicher keine einfache Sache werden.

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