Probleme mit den Corona-Regelungen: Wir vermissen die alten Bedingungen

Basketball

Die Damen der BG Lünen bereiten sich akribisch auf die Ende Oktober startende neue Spielzeit vor. Zwei Spielerinnen der BG Lünen berichten über die Corona-Bedingungen und Ziele.

von Isabell Michalski

Lünen

, 13.07.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Für die Basketballerinnen der BG Lünen soll es schon möglichst bald wieder in die Sporthalle gehen.

Für die Basketballerinnen der BG Lünen soll es schon möglichst bald wieder in die Sporthalle gehen. © Isabell Michalski

Auch in Zeiten von Corona kommt das Training bei den Damen der BG Lünen nicht zu kurz. Mehrfach die Woche finden sich die Damen auf den Sportplätzen der Umgebung zusammen, um an ihrer Technik zu feilen.

Doresa Reka, eine der Leistungsträgerinnen auf Lüner Seite, erklärt die Situation wie folgt: „Wir trainieren auf öffentlichen Plätzen und eigentlich läuft das ganz gut. Am Anfang des Trainings waren wir etwas eingerostet, da wir zu Beginn der Corona-Pandemie nicht auf den Plätzen spielen durften. Nun machen wir überwiegend Ballhanding und versuchen wieder richtig ins Training reinzukommen. Das gelingt uns ganz gut.“

Bereits mit 16 Jahren sehr ehrgeizig dabei

Etwas wehmütig ergänzt Reka allerdings: „Wir vermissen natürlich die alten Bedingungen.“

Bei dem Training unter freiem Himmel ist auch Charlotte Nöcker mit großem Ehrgeiz dabei. Die 16-Jährige begann das Basketballspielen vor fünf Jahren in der Jugend der BG Lünen und beendete nun ihre erste Saison in der Damenmannschaft.

Der Wechsel vom Jugendbereich in den Seniorenbereich war für sie ein großer Umstieg: „Es war ganz anders als in der Jugendmannschaft, weil die Anderen natürlich viel mehr Spielerfahrungen haben. Es macht mir trotzdem Spaß dort und ich bin ja zusammen mit Adina, Celina, Katharina, Merle, Miriam und Gina in die Damenmannschaft gegangen, deshalb gibt es dort ja auch andere in meinem Alter“, sagt Charlotte Nöcker.

Es soll bald schon wieder in die Sporthalle gehen

Nöcker hat in der vergangenen Spielzeit einen großen Sprung gemacht und sich unter dem Korb zu einer echten Macht entwickelt. Trotz ihres jungen Alters steuerte Sie Woche für Woche Punkte für ihre Mannschaft bei, zeigt sich allerdings auch noch etwas selbstkritisch: „Ich möchte einen technisch sauberen Wurf schaffen und auch mit der rechten Hand zielsicherer werfen können.“

Charlotte Nöcker und Doresa Reka sind sich einig, dass es doch möglichst bald wieder in die Sporthalle gehen soll. Beide nehmen sich viel vor. Doresa Reka erklärt: „Wir müssen an den häufigsten Fehlern arbeiten, an der Technik arbeiten und wir müssen ebenfalls unsere Ausdauer verbessern damit wir das ganze Spiel gut durchhalten können.“ Dies gelang in der abgelaufenen Spielzeit bereits ganz gut.

Nach einem Jahr voller neuer Erfahrung steckt Charlotte Nöcker das Ziel für die kommende Saison hoch: „Wir haben durch die ganzen unterschiedlichen Erfahrungen und Stärken sehr viele Möglichkeiten, weil wirklich jeder irgendetwas sehr gut kann und so ergänzen wir uns ganz gut. Ich denke, dass es unser Ziel ist, richtig gut zusammen spielen zu können“, erklärt Nöcker.

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