Preußens Zweite will Blackouts vermeiden

Die Hinrunden-Bilanz

HORSTMAR Beim Fußball-A-Ligisten SV Preußen II folgte nach dem Traumstart schnell die Ernüchterung: Sieben Punkte aus drei Spielen bedeuteten ein zwischenzeitlichen tollen Rang fünf. Doch es folgten vier Niederlagen. Zur Winterpause stehen die Preußen auf Platz zehn. Mit nur fünf Zählern Vorsprung auf die Gefahrenzone. Unser Rückblick auf die Hinrunde.

von Von Steven Roch

, 06.01.2010, 13:46 Uhr / Lesedauer: 1 min

Um das Ziel zu erreichen, kommt es auf einen guten Start in die Rückrunde an. Denn der SVP trifft direkt auf Mitkonkurrenten (BV Lünen 05 und TuRa Asseln) um den Klassenerhalt. Klönne übernahm zwei Spieltage vor der Pause das Traineramt bei der SVP-Reserve, nachdem sich die Horstmarer nach Unstimmigkeiten in der Mannschaft zuvor von Martin Wisse getrennt hatten. „In dieser kurzen Zeit kann man nicht viel ändern“, erklärt Klönne, der aber trotzdem vier Punkte holte.

Veränderungen verspricht der Routinier trotzdem. Er möchte vor allem die jungen Spieler aufbauen und mehr mit ihnen sprechen. „Wir müssen den Zusammenhalt auf dem Platz fördern“, fordert Klönne. Insgesamt spielten die Preußen zu unkonstant. Auf eine desaströse 1:6 Niederlage gegen den TuS Eving II folgte der Überraschungssieg gegen Favorit Husen-Kurl.

  • Stärken des SVP: Die Horstmarer haben ein ausgeglichenes Team. Die 07er haben sowohl Stärken im vorderen, als auch im hinteren Bereich. „Es kommt immer darauf an, was der Gegner zulässt“, so Klönne.
  • Schwächen des SVP: Die Preußen spielen oft zu unkonzentriert. Totale Blackouts von zehn bis 15 Minuten führen zu vermeidbaren Gegentoren, die schon einige Punkte gekostet haben. „Wir müssen die Konzentration über 90 Minuten hochalten“, gibt Klönne vor.
  • RN-Tipp: Wenn der Rückrundenstart nicht gewaltig in die Hose geht, kann sich der SVP II auf ein drittes A-Liga-Jahr freuen. Vielleicht gelingt auch wieder eine Überraschung gegen ein Favoriten-Team.
  • Vorbereitung: Das Team will sich offensichtlich Selbstvertrauen holen. Denn es geht nur gegen B- und C-Ligisten.
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