„Personell eine Vollkatastrophe!“ - LSV-Trainer Christian Hampel fehlen 13 Spieler

dzFußball-Westfalenliga 2

Nach einer Hinrunde voller Sorgen steht für den Lüner SV die ersehnte Winterpause an. Am Samstag müssen die Rot-Weißen jedoch erst einmal das Spiel beim Tabellensiebten SC Neheim überstehen.

Lünen

, 13.12.2019, 14:11 Uhr / Lesedauer: 2 min

Für den Fußball-Westfalenligisten Lüner SV steht nach einer Hinrunde voller Sorgen und Probleme die ersehnte Winterpause an. Zunächst einmal haben die Rot-Weißen jedoch noch ein schweres Auswärtsspiel vor der Brust: am Samstag, 14. Dezember beim Tabellensiebten SC Neheim (16 Uhr, Binnerfeld 51, Arnsberg).

LSV-Trainer Christian Hampel sieht im letzten Auswärtsspiel des Jahres eine „ganz schön große Herausforderung“ auf sich zukommen. Zwar gewannen die Lüner das Hinspiel spät noch durch das Tor von Noel Lahr mit 1:0 (83.), die Westfalenligapartie sei laut Hampel aber „ein klassisches 0:0-Spiel“ gewesen. „Das war eher glücklich. Die haben eine sehr gute Mannschaft und jetzt den großen Heimvorteil“, sagt Hampel. „Für die ist das normal, auf so einem ekelhaften Kunstrasen zu spielen.“

Nicht nur auf die Platzverhältnisse muss der Trainer sein Team vorbereiten. Gianluca Greco ist beim Tabellensiebten aktuell der torgefährlichste Mann (neun Tore). „Der macht jede Saison 15 bis 20 Tore und ist richtig kalt vor dem Tor“, sagt Hampel. Aber auch Mahmut Yavuzaslan sei „ein sehr guter Fußballer“.

Christian Hampel muss auf diese 13 Spieler verzichten

Ein harter Brocken für die von zahlreichen Ausfällen geplagten Lüner. Insgesamt muss der Trainer auf 13 Spieler verzichten. Weiterhin fallen Meris Memic und Milan Sekulic aus, die in ihren jeweiligen Heimatländern auf einen Stempel für ihre Visa warten. Emanuel Lucau, Emre Yildiz und Ali Sener sind immer noch krank – Sefa Ayaz schließt sich ihnen an. Philipp Herder befindet sich nach seinem Kreuzbandriss noch im Aufbautraining. Matthias Göke, der nach seiner genesenen Bänderdehnung gegen Concordia Wiemelhausen vergangene Woche auflief, muss nach einem Schlag auf den Rücken schon wieder aussetzen. Auch Johannes Zottl stand nach seiner Mittelfußprellung gegen Concordia auf dem Platz, muss aber ebenfalls wegen eines Schlags – bei ihm auf das Knie – gegen SC Neheim passen.

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Marcel Ramsey steht bis Montag noch unter Antibiotika. Mehmet Kara (Knorpelschaden im Knie) trainiere aktuell nur individuell. Ömer Karsli (Schien- und Wadenbeinbruch) und Torwart Michel Josch (Schleimbeutelentzündung) waren im Training unglücklich aufeinandergeprallt (wir berichteten). „Personell eine Vollkatastrophe“, sagt Hampel.

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Phil Rosenkranz sei zwar „nicht fit, aber wird trotzdem im Kader stehen“. Von Matthias Drees erwartet Hampel vor der Winterpause noch Leistung: „Der ist noch leicht angeschlagen, aber wird auf die Zähne beißen müssen und spielen. Die Frage ist: wie lange?“, sagt Hampel. Ein letztes Mal noch, dann kann der Lüner SV endlich in die schon lang ersehnte Winterpause flüchten und sich von den Blessuren der Hinrunde erholen. Hampel: „Gott sei Dank.“

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