Pechvogel Philipp Scheuren glaubt an den Aufstieg über die Relegation

dzFußball-Kreisliga A

Von der Meisterschaft in der Kreisliga A, aber nicht vom Aufstieg in die Bezirksliga verabschiedete sich der VfB Lünen am Sonntag endgültig. Kapitän Philipp Scheuren blickt nach vorne.

Lünen-Süd

, 29.04.2019 / Lesedauer: 2 min

Nein, Lust hatte Philipp Scheuren nicht auf das Kurz-Interview wenige Minuten nach Abpfiff. Gerade hatte Kapitän Scheuren mit dem VfB Lünen das Spitzenspiel in der Kreisliga A gegen den Lüner SV II mit 1:4 verloren. Die letzte Chance auf die Meisterschaft ist damit wohl dahin.

Und Scheuren stand dabei in zwei Szenen im Mittelpunkt des Geschehens. Mit einem Eigentor per Kopf nach einer LSV-Flanke erzielte Innenverteidiger Scheuren den Ausgleich für die Gäste. Der Zeitpunkt kurz vor der Halbzeit war psychologisch natürlich enorm bitter für die Süder - „auch für die Moral“, sagte VfB-Trainer Mark Bördeling am Sonntag.

„Sehe ganz beschissen aus“

„Heute war ich irgendwie der Doofe. Gerade beim 1:3 sehe ich natürlich ganz beschissen aus“, sagte Scheuren nach Abpfiff. Beim angesprochenen 1:3 verlor Scheuren den Ball leichtfertig an Ramazan Kiymaz, der nur noch auf Murat Büyükdere querlegen musste - die Entscheidung.

Entschieden ist damit mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch die Meisterschaft in der Kreisliga A2 Dortmund. Dem VfB bleibt nur noch eine theoretische Titelchance.

Doch Schuld daran haben weder Scheuren noch das Spiel gegen den Lüner SV. „Wir haben es schon die letzten Wochen verspielt. Mit dem Sieg für den LSV ist das die Entscheidung“, so Scheuren.

Relegationspaarung steht quasi fest

Die gute und vielleicht wichtere Nachricht für die Elf von der Dammwiese: Die Meisterschaft ist futsch, aber nicht der Aufstieg. „Jetzt ist es unser Ziel, über die Relegation da durch zu kommen“, sagt Scheuren.

Im Aufeinandertreffen mit dem Vizemeister der Dortmunder Kreisliga A1 kann der VfB den Aufstieg doch noch realisieren, vom zweiten Platz ist Lünen-Süd kaum noch zu verdrängen. Und der Gegner steht quasi auch schon fest: Türksport Dortmund. Scheuren blickt schon jetzt genau diesem Duell entgegen: „Die Mannschaft ist im Takt. Wir können es auf jeden Fall schaffen, da bin ich mir sicher.“

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