Oliver Harder stellt sich neuer Herausforderung

dz„Was macht eigentlich...?

Oliver Harder ist ein bekannter Fußballtrainer, der zuletzt bei den A-Liga-Senioren des SV Preußen Lünen tätig war. Das allerdings ist schon ein Jahr her.

Alstedde

, 02.01.2019, 19:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Oliver Harder wurde zuletzt noch in der Rundsporthalle gesichtet. Es war der letzte Samstag des Jahres 2018, als er an der Seitenlinie als Coach einer Jugendmannschaft stand. Impulsiv, motivierend und willensstark. So kennt man Oliver Harder. So hat man ihn auch wieder erlebt. Seit wenigen Wochen ist er Trainer der C-Junioren vom SV BW Alstedde. Eine Aufgabe, die ihn sehr reizt: „Alstedde und ich sind vor wenigen Wochen zusammengekommen und haben über Vorstellungen und Erwartungen gesprochen. Das hat gepasst“, erzählt er.

Seine Mannschaft machte einen guten Eindruck, marschierte mit deutlichen Siegen direkt ins Finale und trifft dort am Sonntag, 6. Januar, im Nordderby auf TuS Westfalia Wethmar. „Ich wäre ein schlechter Trainer wenn ich mir im Finale keinen Sieg ausrechnen würde. Aber man muss auch sagen, dass Wethmar ein starkes Team hat, das individuell gut besetzt und spielstark ist. Ich hoffe aber trotzdem, dass wir das Spiel für uns entscheiden“, so Harder.

Der Lüner Trainer war für ein kurzes Intermezzo nach seiner Amtszeit bei den A-Liga-Fußballern des SV Preußen Lünen als Trainer der B-Jugend vom TuS Eving Lindenhorst tätig. „Da hat es aber nicht gepasst“, erklärt er. Kurz danach sind Alstedde und er zusammengekommen.

Ein erfahrener Trainer

Oliver Harder trainiert nicht erst seit gestern Mannschaften im Jugendbereich. Er ist in dem Bereich ein „alter“ Hase. Harder coachte bereits eine Kreis- und Westfalenauswahl im D- und C-Jugendbereich, war darüber hinaus unter anderem Trainer bei Westfalia Wickede, Hörder SC oder auch TuS Eving Lindenhorst. Er hat in dieser Zeit einiges erreicht, stand im Kreispokal-Finale, wurde Hallenstadtmeister, stieg in die Bezirks- und Landesliga auf. „Das waren natürlich schöne Zeiten“, erinnert er sich. Dennoch weiß er: „Davon hat man jetzt aber nichts, weil man nach dem gemessen wird, was jetzt ist und nicht was war.“

In Alstedde möchte er in erster Linie die Spieler weiterentwickeln und mit der nötigen Rückendeckung des Vereins mittelfristig auch überkreislich spielen. „Das sollte auf jeden Fall ein großes Ziel sein“, sagt er. Harder liebt den Fußball. Der Fußball ist ein großer Teil seines Lebens. Diese Leidenschaft möchte er nun auch anderen vermitteln. „Ich habe derzeit mehr Spaß im Jugendbereich, auch wenn das nicht immer leicht ist. Die Jugend heutzutage hat sich schon verändert. Aber es sind auch immer wieder neue Herausforderungen, denen ich mich gerne stelle“, so Harder, der noch einiges vor hat.

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