Oberaden darf noch träumen – Die Ergebnisse

Handball

Die Verbandsliga-Handballer des SuS Oberaden haben am Samstagabend in eigener Halle ihre gute Form bestätigt. Auch gegen den TuS Bommern sprang am Ende ein verdienter Sieg heraus. Derweil sind auch die Bezirksligisten des VfL Brambauer dem Traum vom Aufstieg mit ihrem Soeg gegen Bergkamen II näher gekommen.

LÜNEN

, 23.03.2017, 16:28 Uhr / Lesedauer: 4 min
Oberaden darf noch träumen – Die Ergebnisse

Der neunfache Torschütze Tim Fehring (M.) spielte gegen Bommern stark auf.

Handball, Damen Verbandsliga Brambauer – Teutonia Riemke 26:28 (12:14)

Die Bezirksliga-Handballerinnen des VfL Brambauer haben das dritte Spiel in Folge verloren. Coach Uli Richter machte nach dem 26:28 in eigener Halle gegen den Tabellenachten Riemke aber eine Leistungssteigerung aus.

„Die Mannschaft hat eine Antwort auf das schwache Spiel gegen Sundwig-Westig gegeben“, sagte der Trainer trotz der Niederlage. Grund für seine Analyse: „Kämpferisch kann ich absolut keinen Vorwurf machen. Wir haben uns immer wieder an Riemke rangekämpft.“ Den Grund für die Niederlage hatte Richter schnell gefunden: „Ganz klar die Chancenverwertung. Selbst in den Schlussminuten hatten wir noch einen Siebenmeter und drei Hundertprozentige. Wir haben die Torhüterin des Gegners mit unseren Abschlüssen stark gemacht.“

Der VfL lag in den ersten 38 Minuten mehrmals mit drei Toren hinten, glich dann aber erstmals wieder zum 18:18 aus. Die Partie war offen. Auch das 20:23 (50.) warf den Gastgeber noch nicht spielentscheidend zurück. Beim 23:23 durch Martha Rykowski war Brambauer wieder dran (53.). Eine eigene Führung glückte aber nicht. Stattdessen erzielte Angelina Pötter in der 57. Minute das 26:26. Es sollte jedoch der letzte VfL-Treffer bleiben. Pötter verpasste 34 Sekunden vor dem Ende vom Siebenmeterpunkt das Anschlusstor.

„Der Unterschied war einfach, dass Riemke die Chancen genutzt hat“, sagte Richter nach der Begegnung. Die Niederlage bezeichnete er daher als „unglücklich“. Die Ergebniskrise des Tabellensiebten dürfte aber auch mit dem langfristigen Fehlen der beiden Langzeitverletzten Anna Juchems und Michelle Holz zu tun haben.

TEAM UND TORE VfL: Wulf, Sindermann - Mai, Martha Rkykowski 6, Sahage, Pötter 8/5, Leismann 2, Neumann 2, Lasshof 3/1, Monika Rykowski 2, L. Karau

Frauen-Landesliga 3 TV Wattenscheid – Lüner SV 17:25 (8:10)

Dank des 14. Saisonsieges haben sich die Landesliga-Handballerinnen des Lüner SV am Samstag in Wattenscheid einen Platz im oberen Tabellendrittel gesichert. Aktuell steht das Team von Trainer Marcel Mai auf Platz zwei. Den Titelgewinn hat Spitzenreiter Hörde am Samstag bereits klar gemacht.

„Das ist eine schöne Momentaufnahme“, sagte Mai. „Wir wissen alle, dass wir aber noch einiges tun müssen, um an Ende auch genau dort stehen zu bleiben.“ Gegen Wattenscheid verlief die erste Hälfte sehr ausgeglichen. Lünen hielt dagegen, glich durch Julia Krause nach der Pause aus. Doreen Hülsewede gelang das 12:11. Von da an behielten die Rot-Weißen die Partie im Griff. Auch ein zwischenzeitliches Team-Time-Out des Gastgebers änderte nichts an der Tatsache, dass Lünen sich kontinuierlich absetzen konnte.

Über 17:13, und 21:15 gelang den LSV-Spielerinnen ein verdienter 25:17-Erfolg. „Am Ende haben wir dann noch einmal Gas gegeben. Ich bin stolz auf diese Mannschaft, die in dieser Saison einen enormen Fortschritt gemacht hat“, so Mai. Ein Sonderlob sprach er Kreisläuferin Katja Lohölter aus.

TEAM UND TORE LSV: Klostermeier – Rosenthal 2, Lieneke, Blümel 3, Hülsewede 4/3, Koeppen, Püschel 2, Lohölter 3, C. Schmidt 1, Krause 3, A. Schmidt 4, Dressler 3

Herren Verbandsliga 2 SuS Oberaden – TuS Bommern 25:22 (10:12)

Vier Spieltage vor dem Saisonende kann Oberaden zumindest rechnerisch noch von der Meisterschaft träumen. Den Rückstand auf Spitzenreiter Haltern-Sythen, der am Samstag 30:30 gegen Bergkamen spielte, haben die Oberadener mit ihrem Sieg gegen Mittelfeldteam Bommern auf fünf Punkte reduziert.

„Wir sind gut drauf. Das kann gerne so weitergehen“, sagte Spielertrainer Alex Katsigiannis. „Mich hat sehr gefreut, dass wir eine tolle kämpferische Einstellung hatten. Besonders in den letzten 20 Minuten haben wir gezeigt, dass wir in der entscheidenden Phase einen kühlen Kopf bewahren konnten.“

Großen Anteil daran hatte der Coach auch selbst. Katsigiannis hatte eigentlich vor, gar nicht aufzulaufen, war unter der Woche gesundheitlich angeschlagen. Doch als die Partie zu kippen drohte, wechselte er sich ein und übernahm gleich die Regie. Schon zuvor musste Katsigiannis mächtig improvisieren. Denn Mats-Yannick Roth und Fabian Lauber kassierten recht früh nach drei Zwei-Minuten-Strafen jeweils die Rote Karte. „Wir mussten besonders in der Abwehr umstellen, haben dann von einer 5-1-Formation auf eine defensive 6-0 gewechselt“, resümierte Katsigiannis.

Nachdem die „Cobras“ 17:19 hinten lagen, arbeitete das Team vorbildlich in der Abwehr und ließ nur noch drei Tore über Außen zu. „Stark war in dieser Phase auch Torhüter Marvin Makus“, lobte Katsigiannis, der für Tim Fehring und Pascal Stennei ebenfalls ein Sonderlob fand.

TEAM UND TORE SuS: Massat/Klepping/Makus – Hajduk , Noe 2, Herold 1, Fehring 9/4, Katsigiannis 2, P. Stennei 7, Lauber 1, Roth, Braach 1, Mork, Schichler

Bezirksliga Hellweg VfL Brambauer – HC TuRa Bergkamen II 53:16 (21:10)

Wieder sind die Bezirksliga-Handballer des VfL Brambauer dem Aufstieg einen Schritt näher gekommen. Bei noch vier ausstehenden Partien muss der VfL nach dem 53:16-Kantersieg in eigener Halle am Samstagabend gegen Schlusslicht TuRa Bergkamen II noch fünf Punkte holen, um auf der ganz sicheren Seite zu sein.  Aktuell hat Brambauer vier Zähler Vorsprung auf den Zweiten SuS Oberaden II.

Im Spiel gegen Schlusslicht Bergkamen II zog Brambauer konsequent sein Spiel durch und zeigte sowohl im Angriff, als auch in der Abwehr eine starke Leistung. „Mit Ausnahme der ersten zehn Minuten haben wir ein echt gutes Spiel abgeliefert“, sagte Trainer Nadim Karsifi. Bereits zur Halbzeit war die Partie entschieden. Der VfL setzte nach der Pause aber noch einen drauf und erzielte Tore am laufenden Band.

Immer wieder war es unter anderem Leo Langmann, der erfolgreich abschloss. Er war mit zwölf Treffern bester VfL-Schütze. „Wir wollen das Spiel jetzt aber nicht überbewerten, wollen unser Ziel weiter verfolgen. Dafür müssen wir jetzt noch ein bisschen mehr tun“, sagte Karsifi.

TEAM UND TORE VfL: Welski – Richter 7, Benden 4/1, Thiel 4/1, L. Langmann 12, Baggemann 5, Varhotov 2, Eder 3/1, Kurt 3, Gärtner, Freitag 6, Pape 4, Maurer 3

SuS Oberaden II – SG Massen 28:25 (17:17)

Dem Spitzenreiter VfL Brambauer bleibt Handball-Bezirksligist SuS Oberaden II um Coach Björn Grüter dicht auf den Fersen. Dank des 28:25-Sieges gegen die SG Massen am Samstagnachmittag bleibt Oberaden II auf Platz zwei, vier Punkte hinter Brambauer.

Gegen den Tabellensiebten Massen verlief die gesamte Partie sehr ausgeglichen. In Halbzeit eins wechselte permanent die Führung. Oberaden II schaffte es nicht, seinen zwischenzeitlichen Vorsprung auszubauen, machte oft zu einfache Fehler, die die Gäste immer wieder zu nutzen wussten.

Nach der Pause verlief das Spiel weiter spannend. Beim 21:19 durch Christopher Schumacher setzte der SuS II sich auf drei Tore ab. Beim 25:24 kam Massen auf einen Treffer wieder heran. Doch in den letzten Minuten legte der SuS II noch einmal seinen Turbo ein und sicherte sich dank der Treffer von Schumacher, Simon Rodefeld und Dennis Gonschewski den Sieg.

TEAM UND TORE SuS: Caspari/Schaumann – Schumacher 5, Schuchtmann 3, Rodefeld 7, Wegelin 1, Krock, Titz 1, H. Schuchtmann 6, Gonschewski 4/4, Wagner 1, Grosser, Merten

Lüner SV - spielfrei

Die Bezirksliga-Handballer des Lüner SV haben spielfrei. Die Partie gegen den Soester TV II wurde auf eigenem Wunsch auf Sonntag, 9. April, verlegt. Die neue Anwurfszeit ist jetzt 16 Uhr in der Rundsporthalle (Kurt-Schumacher-Str. 41-49, Lünen). „Wir haben einige, die auf einer Hochzeit eingeladen sind. Soest hat freundlicherweise zugestimmt“, sagt Trainer Christian Neve.

 

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