Nach Spielabbruch beim VfB Lünen 08 II: Das Kreissportgericht spricht Strafen aus

Fußball-Kreisliga

Nach einer Rudelbildung mit Spielern, Zuschauern und Ordnern war das Spiel des VfB Lünen 08 II gegen den TuS Eving-Lindenhorst abgebrochen worden. Jetzt hat das Sportgericht entschieden.

Lünen

, 17.10.2019, 19:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach Spielabbruch beim VfB Lünen 08 II: Das Kreissportgericht spricht Strafen aus

© dpa

Es ist gut einen Monat her, dass das Spiel des VfB Lünen 08 II gegen den TuS Eving-Lindenhorst abgebrochen wurde. Nach einer Gelb-Roten Karte war es zu Ausschreitungen von Spielern, Ordnern und Zuschauern gekommen. Jetzt hat das Kreissportgericht entschieden.

Im Mittelpunkt standen ein Zuschauer und Adrian Aksu, Spieler des TuS Eving-Lindenhorst. Nach einer Provokation hatte der Evinger einen Anhänger des VfB Lünen bedroht. Außerdem war es zu einer Rudelbildung gekommen.

Strafen gegen Vereine, Spieler und Zuschauer

Das Kreissportgericht hat nun entschieden: Die Evinger müssen bis einschließlich 7. Dezember für zwei Monate auf Adrian Aksu verzichten. Aber auch der Lüner Zuschauer kommt nicht ohne Strafe davon: Er muss 75 Euro wegen Provokation auf den Tisch legen.

Zudem wurde auch gegen die Rudelbildung eine Strafe für die beiden Vereine verhängt: Der VfB und Eving-Lindenhorst müssen jeweils 100 Euro zahlen. Das Spiel wird nach dem Abbruch neu angesetzt und soll am Mittwoch, 23. Oktober, um 19 Uhr stattfinden.

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