Marc Woller zur Staffeleinteilung des Lüner SV: „Will den größtmöglichen Erfolg haben“

dzLüner SV

Seit Montag ist es klar, welche Gegner für den Westfalenligisten Lüner SV dazu kommen. Marc Woller äußerte sich im Gespräch zu den neuen Teams und auch zu seiner eigenen Mannschaft.

Lünen

, 01.07.2019, 15:47 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es war zwar zu erwarten, trotzdem ist es ein Brocken, den der Lüner SV in die Westfalenliga 2 bekommen hat: den Oberliga-Absteiger FC Brünninghausen. Nachdem das große Kaliber aus dem letzten Jahr, der finanzstarke RSV Meinerzhagen, in die Oberliga aufgestiegen ist, kommt nun der FCB in die Westfalenliga 2 zurück.

Marc Woller weiß den neuen Konkurrenten genau einzuschätzen: „Die Liga ist ähnlich stark wie im letzten Jahr, aber da kommt ein starker Absteiger mit Brünninghausen in die Liga, eigentlich ein Top-Absteiger.“ Doch auch die anderen Teams weiß Woller einzuschätzen. „Sodingen hat eine super Rückrunde gespielt. Hohenlimburg hat auch eine starke Saison gespielt. Das spricht ja auch für eine starke Landesliga, wenn dort gleich zwei Teams aufsteigen“, erklärt er.

Schlussspurt in der Landesliga 3

Der SV Sodingen hat einen richtigen Schlussspurt in der Landesliga 3 hingelegt, die letzten sieben Spiele haben die Sodingener gewonnen und so den Grundstein für den Aufstieg gelegt. Eben so wie der FSV Gerlingen und der SV Hohenlimburg, die durch die Landesliga 2 marschiert sind. Hohenlimburg stieg als Tabellenerster direkt auf. Gerlingen hingegen musste noch in die Relegation, setzte sich dort aber gegen Westfalia Kinderhaus mit 2:1 durch.

Wo das dann in der kommenden Spielzeit für den Lüner SV hinführt, konnte Woller noch nicht prognostizieren: „Das ist am Anfang schwer zu sagen“, erklärt er, betont aber direkt im Anschluss: „Ich will den größtmöglichen Erfolg haben.“

Wenn Woller darüber redet, was er sich vornimmt für die nächste Saison, merkt man ihm vor allem an, dass er viel vorhat in der Westfalenliga mit dem LSV. Trotzdem warnt er aber auch schon vor Unabwägbarkeiten: „Es können viele Widrigkeiten auftreten, vor Verletzungen ist man nie geschützt.“

„Da kann es auch Reibepunkte geben“

Doch der Optimismus, mit den Lünern viel erreichen zu wollen, ist bei ihm auf jeden Fall da. „Wir haben eine gute Mannschaft, sehr gute Mannschaft. Junge Spieler dazu gekriegt, erfahrene Spieler und sogar Ex-Profis. Da müssen wir erstmal zusammenfinden. Ich denke aber, es ist eine gute Mischung“, erklärt Woller.

Um diese Mischung zusammenfinden zu lassen, will Woller „an verschiedenen Rädchen drehen“. Er gibt zu: „Da kann es auch Reibungspunkte geben, aber bislang hatte ich da immer Erfolg mit.“

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