Nach dem Heimsieg gegen Herdecke hat der VfL Brambauer zuletzt eine Niederlage beim Wittener TV kassiert. Bei Schlusslicht Rauxel-Schwerin muss der VfL vor allem einen Spieler im Griff haben.

Lünen, Brambauer

, 14.02.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

„Die harte Deckung war der Schlüssel zum Erfolg - wir wussten schon, was auf uns zukommt“, sagt VfL Brambauers Keeper und Kapitän Manuel Welski über den 26:22-Heimsieg gegen den Tabellenvierten HSG Herdecke vor knapp zwei Wochen. „Das ist eine junge Truppe, aus der A-Jugend kommend, die letztes Jahr noch Bundesliga gespielt hat“, sagt er. 31:34 verloren die Brambaueraner das Hinspiel. „Knapp verloren, aber wir haben uns dann anders eingestellt und die Gegentore sprechen für sich: Im Hinspiel bekamen wir 34, jetzt nur 22“, so der Torwart. Doch nach dem für die Zuschauer tollen Auftritt beim Sieg gegen Herdecke folgte vergangenen Samstag beim Tabellenelften Wittener TV eine 23:25-Niederlage.

Am Ende fehlte das Glück beim Wittener TV

„Wir haben es am Ende der ersten Halbzeit verspielt“, sagt Welski und ergänzt: „Da war dann ein Bruch im Spiel bei uns: Wir haben vorne unsere Chancen nicht genutzt und sind dann in Gegenstöße gelaufen.“ Gegenstöße, die Witten für sich nutzte. So lagen die Brambaueraner zur Halbzeit plötzlich mit vier Toren hinten (8:12). Welski: „Wir haben das noch gut aufgeholt, aber am Ende fehlte ein bisschen das Glück.“ Zwar musste seine Mannschaft ungewohnterweise ohne Harzball spielen, weil „die Halle in Witten noch relativ neu ist“, das sei für den Kapitän aber keine Entschuldigung für den vergeigten Auswärtserfolg beim TV. „Es war ein Spiel auf Augenhöhe, das leider gegen uns ausgegangen ist“, sagt Welski.

Hinspiel war „Warnung“ für den VfL Brambauer

Im Kampf um den Abstieg in der Landesliga 3 weiß der 27-Jährige um die Wichtigkeit der kommenden Begegnung mit dem Tabellenschlusslicht HSG DJK Rauxel-Schwerin: „Wir wissen, dass die Stunde geschlagen hat. Wir wollen uns schnell absetzen aus dem Tabellenkeller und mit dem Abstieg nichts zu tun haben.“ Dafür wäre ein Sieg in Castrop-Rauxel am Sonntag um 18 Uhr (Schillerstraße, Castrop-Rauxel) ein weiterer wichtiger Schritt. Eine Warnung war das Hinspiel trotz 26:20-Sieg für Welski dennoch.

Der 182 Zentimeter große Torwart erinnert sich noch gut an einen gegnerischen Spieler aus dem Hinspiel: „Die haben einen ziemlich Guten im Rückraum, der viele Tore wirft und uns im Hinspiel das Leben schwer gemacht hat - den müssen wir in den Griff kriegen.“ Seine Mannschaft blickt dem Auswärtsspiel in jedem Fall hochmotiviert und konzentriert entgegen. Mit einem Sieg könnten die Brambaueraner in der Tabelle um eine Position nach oben rücken. Welski: „Wir brauchen die Punkte unbedingt und werden von Anfang an bereit sein.“

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