Lüner SV verliert in Erkenschwick - doch ein Lüner freut sich trotzdem darüber

dzFußball-Westfalenliga

Die Spielvereinigung Erkenschwick hat sich am Sonntag mit 2:1 gegen den Lüner SV durchgesetzt. Während die LSV-Kicker nach dem Spiel niedergeschlagen waren, freute sich ein Lüner Trainer.

Lünen, Brambauer

, 21.10.2019, 13:42 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Fußball-Westfalenligist Lüner SV schlittert weiter mit großem Tempo in die Krise. Am Sonntag kassierten die Schwansbeller bereits die fünfte Niederlage der Saison. Mit 1:2 verlor die Mannschaft von Trainer Christian Hampel bei der Spielvereinigung aus Erkenschwick und steht nun weiterhin auf dem Abstiesgrelegationsplatz. Ein Lüner freute sich über den Erfolg der Spielvereinigung.

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David Sawatzki, gebürtig aus Brambauer und in der Vergangenheit auch beim BV Brambauer aktiv, coacht mittlerweile die Spielvereinigung aus Erkenschwick. Seit drei Partien - das LSV-Spiel mit eingeschlossen - steht der 32-Jährige nun an der Seitenlinie der Erkenschwicker und hat mit dem Sieg gegen den LSV den zweiten Dreier in Serie eingefahren. Trotz einer zwischenzeitlichen 2:0-Führung mussten Sawatzki, der noch immer in Brambauer wohnt, und seine Jungs noch zittern.

„Die Spieler haben alles reingehauen“

„Die Jungs aus Lünen haben am Ende noch einmal alles reingeworfen. Deswegen wurde es brenzlig. Wenn das 2:2 fällt, dann kann man sich nicht beschweren. Wenn wir mit dem Lattenkopfball aber das 2:0 machen, dann eröffnen sich hier mehr Räume. Wir sind froh, dass wir gewonnen haben. Kompliment an die Mannschaft. Die Spieler haben alles reingehauen“, sagte Sawatzki während der Pressekonferenz im Vereinsheim der Erkenschwicker.

Sawatzki feiert den ersten Heimsieg der Saison

David Sawatzki feierte damit den zweiten Sieg im dritten Spiel. Die Erkenschwicker stehen nach dem Sieg nun mit 14 Punkten auf dem zehnten Platz, haben fünf Punkte Vorsprung auf den Tabellen-14. Lüner SV. Der Erkenschwicker Erfolg gegen den LSV war zudem gleichzeitig der erste Heimsieg in der Saison. „Heute hatten wir mal das Glück auf unserer Seite. Die Mannschaft arbeitet hart an sich selbst“, so Sawatzki weiter.

Auch wenn es für den Brambaueraner Coach gegen einen Lüner Klub ging, war der Sieg am Ende nichts Spezielles für Sawatzki. „Mit dem LSV hatte ich in meiner Lüner Zeit wenig zutun. Ich verfolge das zwar, aber ich bin näher am BV Brambauer dran, weil ich dort ja auch gespielt habe. Natürlich freue ich mich aber sehr über den Sieg“, sagte Sawatzki, der noch hinzufügte: „In der Jugend war das aber anders. Als ich in Alstedde gespielt habe, waren die Duelle gegen den Lüner SV immer heißer“.

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