Lüner SV schnappt sich Abwehrspieler aus Hamm mit Bilderbuch-Profil

dzFußball-Westfalenliga

Der jüngste Neuzugang des Lüner SV passt genau ins Beuteschema des Westfalenligisten. Die Beschreibung des jungen Spielers würde wohl jeden Fußballtrainer neidisch werden lassen.

Lünen

, 19.05.2020, 10:59 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Lüner SV hat wieder einmal zugeschlagen und einen weiteren Neuzugang für die kommende Saison verpflichtet. Dieser passt in das Beuteschema des Westfalenligisten.

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Christian Hampel haut einem die Schlagworte um die Ohren, die seine jüngste Neuerwerbung beschreiben. Einen Innenverteidiger, der auch auf der Sechs spielen könne und generell in der Defensive flexibel einsetzbar sei. Ein Linksfuß. 1,90 Meter groß, „super durchtrainiert“, so Hampel. Albian Kokollari besitzt Merkmale, die laut Hampel „immer interessant sind“. Ein Spielerprofil wie aus dem Bilderbuch.

Albian Kokollari spielt künftig für den Lüner SV in der Westfalenliga.

Albian Kokollari spielt künftig für den Lüner SV in der Westfalenliga. © Bernd Janning

Kokollari zieht es vom Hammer Landesligisten TuS Wiescherhöfen zum Lüner SV. Obwohl er noch jung ist, hat Kokollari schon bei vier Vereinen Erfahrungen im Seniorenbereich gemacht. Mit Westfalia Rhynern II, dem TSC Hamm, dem TuS Uentrop und zuletzt Wiescherhöfen spielte er bereits in der Landes-, Bezirks- und Kreisliga.

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22 Jahre alt ist Kokollari. Eigentlich hatten Christian Hampel, Trainer und Sportlicher Leiter der Lüner, ein Probetraining vereinbart. Die Corona-Pandemie verhinderte das. Stattdessen vereinbaren beide in einem persönlichen Gespräch, ab der kommenden Saison zusammenarbeiten zu wollen. „Damit machen wir nichts falsch“, so Hampel.

Christian Hampel: „Ich bin guter Dinge“

Kokollari passt in das Beuteschema, mit dem der LSV aktuell auf Spielerjagd geht: Jung, entwicklungsfähig und mit Erfahrung (vor allem) unterhalb der Westfalenliga. „Er ist ein junger Bursche, passt gut in unser Muster. Ich bin guter Dinge“, sagt Hampel.

Ein neues Muster könnte es unterdessen werden, neue Spieler aus dem Bereich um Hamm zu scouten. Hampel arbeitet selbst in Hamm, ist dort vernetzt. „Ich kenne den Hammer Bereich ganz gut. Das ist für mich kein Problem“, sagt er.

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Das Gebiet sei für den Lüner SV „super interessant“. „Wir müssen nicht immer nur auf den Kreis Dortmund gucken“, so Hampel. Schließlich gibt es in Hamm, aber auch weiter nördlich von Lünen weniger enorm finanzstarke Konkurrenz wie die Dortmunder Projekte Bövinghausen oder Türkspor.

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