Lüner SV erreicht eine Hiobsbotschaft

dzFußball-Westfalenliga

Der Lüner SV erlebt in der Westfalenliga 1 eine schwierige Zeit. Die Verletztenliste ist ohnehin schon lang - und wird nun um einen langfristigen Ausfall eines Eckpfeilers erweitert.

Lünen

, 20.10.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es läuft alles andere als rund bei den Westfalenliga-Fußballern des Lüner SV. Nur fünf Punkte hat der LSV in fünf Spielen bislang gesammelt. Das bedeutet Rang 15 - auch wenn das Tabellenbild etwas verzerrt ist.

Dazu hat Trainer Christian Hampel große Personalsorgen. Mit Marius Kröner fehlt ein Top-Neuzugang nach seiner Sperre für insgesamt sechs Spiele. Im gleichen Spiel handelte sich auch Mohammad Alokla eine Zwei-Spiele-Sperre ein.

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Doch es sind nicht nur die Sperren, die Hampel vor Probleme stellt. Auch das Verletzungspech hat beim LSV mal wieder zugeschlagen. Gianluca Reis fehlt ebenso wie Noel Lahr und Sascha Ernst - beinahe die gesamte bevorzugte Viererkette ist Hampel weggebrochen.

Christian Hampel verkündet eine Hiobsbotschaft

Damit aber nicht genug. Hampel verkündete gegenüber dieser Redaktion die nächste „Hiobsbotschaft“, wie er es nennt. Kapitän Matthias Drees wird den Rot-Weißen ebenfalls fehlen - und das sogar langfristig.

Matthias Drees (M.) fällt lange aus.

Matthias Drees (M.) fällt lange aus. © Timo Janisch

Bei einer Grätsche sei der Mittelfeldspieler unglücklich im Rasen hängengeblieben, berichtet der Trainer. Die vorderen Kreuzbänder sind angerissen. Ausfallzeit: mindestens ein Vierteljahr.

Matthias Drees macht 2020 kein Spiel mehr für den Lüner SV

Im Jahr 2020 absolviert Drees also kein Spiel mehr für den Lüner SV - selbst wenn die Lüner trotz der aktuellen Corona-Lage bald wieder in den Ligabetrieb einsteigen können.

Das 27-jährige LSV-Urgestein hatte sich zuletzt erst nach einer weiteren Verletzung zurückgemeldet, so Hampel. In den vergangenen Jahren stets gesetzt, hat Drees deshalb in der laufenden Saison noch keine Minute auf dem Platz gestanden.

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„Es kommt alles zusammen“, sagt Hampel. Er ergänzt: „Man muss optimistisch bleiben und das bin ich auch.“ Mit Daniel Mikuljanac kehrt immerhin ein Akteur aus der Reihe der zuletzt verletzten Lüner zurück.

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