Lüner SV bleibt Bezirksligist - Die Spiele im Blick

Handball

Die Herren des Lüner SV haben am Samstagabend, 13. Mai, in der Handball-Bezirksliga den Klassenerhalt gefeiert. Dafür musste allerdings die Konkurrenz mitspielen. Handball-Verbandsligist SuS Oberaden hat seine Meisterschaftsserie am Samstagabend mit einer Niederlage beendet.

LÜNEN

von Timo Janisch, Carina Püntmann

, 14.05.2017, 18:12 Uhr / Lesedauer: 3 min
Lüner SV bleibt Bezirksligist - Die Spiele im Blick

Gegen die am Ende starke Deckung des Gegners war für Lünens Till Wildemann (M.) kein Durchkommen.

Verbandsliga 2 Oberaden – Westfalia Halingen 27:29 (15:12)

Das interne Ziel der „Cobras“ lautete, die Verbandsliga-Saison vor Bergkamen zu beenden. Das 27:29 der Oberadener gegen Halingen und der gleichzeitige Sieg von TuRa in Hattingen ließen Bergkamen aber vorbeiziehen.

Dennoch hat der SuS Oberaden vor allem in der Rückrunde starke Spiele abgeliefert. Mit 30:22-Punkten beendet die Mannschaft die Saison auf dem siebten Tabellenplatz.

Im letzten Heimspiel gegen Halingen wurde auch Routinier Sebastian Pohl verabschiedet, der aufgrund seiner anhaltenden Rückenbeschwerden eine Handballpause machen wird. Pohl wurde auch im Angriff eingesetzt und verabschiedete sich mit drei Toren. Er war einer der letzten aktiven Spieler, der dem Kader der Oberliga-Aufsteiger-Mannschaft angehörte. Ebenfalls verlassen wird Matthias Massat den Verein. Er wechselt zu Borussia Höchsten.

Das Spiel gegen Halingen verlief aus SuS-Sicht nicht optimal. Spielertrainer Alex Katsigiannis verteilte fleißig Spielanteile. Oberaden machte zu viele Fehler, die Halingen ausnutzte. „Man kann schon sagen, dass das Spiel enttäuschend war“, resümierte Kapitän Mats-Yannick Roth. Dennoch blicken die „Cobras“ auf eine starke Rückserie zurück, auf die es aufzubauen gilt.

TEAM UND TORE SuS: Klepping/Makus – Hajduk 1, Noe, Fehring 6, Katsigiannis 1, P Stennei 4, Pohl 3, Roth 1, Braach 2, Mork 3, B. Stennei 3, Herold 3

Bezirksliga Hellweg Ahlener SG III – VfL Brambauer 22:32 (9:17)

Das letzte Saisonspiel des Meisters der Handball-Bezirksliga glich einem Freundschaftsspiel. Denn auch für den Gastgeber des VfL Brambauer, die Ahlener SG III, ging es um nichts mehr. Der Landesliga-Aufsteiger siegte deutlich.

„Wir haben die Saison ganz locker ausklingen lassen. Es stand der Spaß im Vordergrund“, sagte VfL-Trainer Nadim Karsifi. So ließ Coach Karsifi unter anderem auch Keeper Manuel Welski im Feld spielen. Er brachte es sogar auf vier Treffer. Auch der langzeitverletzte Thomas Greinert stand wieder im Kader. „Es hat sehr viel Spaß gemacht. Ich denke, dass es ein würdiger Abschluss war“, resümierte Karsifi. Mit sieben Treffern war Burak Kurt bester Werfer. Der VfL Brambauer wird in der neuen Saison in der Landesliga auflaufen. Zunächst verabschiedet sich die Mannschaft aber in die Spiel- und Trainingspause.

TEAM UND TORE VfL: Greinerz - Welski 4/1, Richter, Benden 2, Lüke 3, L. Langmann 1, Varhotov 2, Eder 6/2, Kurt 7, P. Langmann 1, T. Greinert, Freitag 1, Pape 4, Maurer 1

Lüner SV – TV Ennigerloh 26:30 (15:14)

Den Gang in die Kreisliga muss Overberge antreten. Das Team hat den direkten Vergleich gegen die punktgleichen Lüner verloren. Der LSV ist somit genau so gerettet wie der TV Werne um den früheren Brambauer Trainer Ingo Nagel.

Anfangs prägten technische Fehler auf beiden Seiten die Begegnung. Da der LSV zudem Nerven beim Torabschluss zeigte, gingen die Gäste mit 5:1 in Führung. Die Unkonzentriertheiten nahmen zwar nicht ab, doch Lünen wurde nun treffsicherer. Auch Keeper Dominik Bauer war nun im Spiel, so dass Lünen auf 7:8 herankam. Per Siebenmeter glich Philipp Gärtner schließlich aus (10:10).

Ennigerloh konnte sich zur Pause bei Torwart Bastian Thiel bedanken, dass der Gastgeber nur mit einer Ein-Tore-Führung in die Kabine ging.

Die Rot-Weißen hielten den Vorsprung zunächst, wofür allerdings zahlreiche Paraden von Schlussmann Bauer nötig waren. Nach gut 40 Minuten glich Ennigerloh dann doch aus (20:20). Man merkte dem LSV nun an, dass der Klassenerhalt aufgrund der vorausgegangenen Niederlage der Konkurrenz aus Overberge gesichert war. Die Gäste eroberten die Führung und gaben sie nicht mehr her. Lünen fehlte die letzte Konsequenz und die Durchschlagskraft vorm gegnerischen Tor.

,,Wir wussten natürlich von den Ergebnissen. Daher haben wir den Spielern Spielzeit gegeben, die uns verlassen werden“, so ein erleichterter Lüner Trainer Christian Neve. Dennoch hätte er die Saison gerne mit einem Sieg abgeschlossen. Mit 16 Zählern rettete den LSV letztlich nur der direkte Vergleich gegenüber Absteiger TuS Eintracht Overberge vor dem Gang in die Kreisliga.

TEAM UND TORE LSV: Hangebrock, Bauer - Hadac 3, Dornseifer 1, Grammon 1/1, Lühring 1, Seeger 7, Gärtner 4/2, Schünemann 1, Wildemann 7, Miehle 1, Flessenkämper

SuS Oberaden II – VfL Kamen 25:25 (15:14)

Die Bezirksliga-Handballer des SuS Oberaden II haben sich am letzten Spieltag noch einen Punkt beim Remis gegen den VfL Kamen gesichert. Damit beenden die Grün-Weißen die Saison auf einem starken dritten Platz, hinter Meister VfL Brambauer und dem Zweiten Hammer SC.

Gegen den VfL Kamen dauerte es einige Minuten, bis der SuS ins Rollen kam. Den besseren Start erwischte der Gast. Lukas Wegelin brachte sein Team aber zum 4:4-Ausgleich. Von da an verlief die Begegnung ausgeglichen. Im zweiten Spielabschnitt geriet Oberaden II beim 19:21 zwischenzeitlich zwei Tore in Rückstand. „Wir haben es nicht geschafft, das Kreisläuferspiel zu unterbinden“, sagte Trainer Björn Grüter. Sein Team bewies aber Moral. Die Partie endete ohne einen Sieger.

TEAM UND TORE SuS: Schäfer/Schaumann – Stratmann 1, Schumacher 2, P. Schuchtmann 2, Rodefeld, Wegelin 2, Krock 3, Titz, H. Schuchtmann 2, Gonschewski 5/4, Wagner 2, Grosser, Merten 6/1

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