Lüner SV besiegt den Kichhörder SC souverän im Pokal, zeigt aber dennoch kleinere Makel

Fußball-Kreispokal

Im Dortmunder Kreispokal hat der Lüner SV am Mittwochabend den ungeschlagenen Landesligisten Kirchhörder SC klar mit 5:2 besiegt. Völlig zufrieden war der Trainer trotz guten Spiels nicht.

Lünen

, 02.10.2019, 22:12 Uhr / Lesedauer: 2 min
Lüner SV besiegt den Kichhörder SC souverän im Pokal, zeigt aber dennoch kleinere Makel

Mehmet Kara kam mit dem LSV eine Runde weiter. © Nils Foltynowicz

Stark gespielt und deutlich gewonnen: Fußball-Westfalenligist Lüner SV hat am Mittwochabend den ungeschlagenen Landesligisten Kirchhörder SC aus dem Dortmunder Kreispokal geworfen. Besonders ein Lüner Spieler machte positiv auf sich aufmerksam. Coach Christian Hampel fand aber dennoch das ein oder andere, über das er sich ärgerte.

Kreispokal Dortmund, Runde 3

Kirchhörder SC - Lüner SV 2:5 (2:2)

Im Vergleich zum Sonntag rückten Marcel Ramsey und Felix Rudolf in die Lüner Startelf. Und letzterer zeigte ein starkes Spiel. „Der hat mir sogar bärenstark gefallen“, sagte Hampel nach Abpfiff. „Tolles Passspiel, tolle Flugbälle, bei Standards auch gefährlich: Er hat seine Chance heute zu 100 Prozent genutzt.“ Schon nach 70 Sekunden zappelte der Ball besonders dank Rudolf im Netz. Der 20-Jährige leitete mit seinem Passspiel selbst das 1:0 ein. Eine Ecke von Milan Sekulic köpfte er schließlich zur Führung ein. Start nach Maß für den LSV.

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Die Lüner zeigten zwar ein gutes Spiel. Doch auch Kirchhörde war nicht chancenlos. Ein Schuss von Marcel Stiepermann (16.) wurde gefährlich zur Ecke abgefälscht. Keeper Daniel Dreesen lenkte einen Schuss von Mustafa Yüksel übers Gehäuse (21.). Kurz darauf war es wieder Lünens Rudolf, der das 2:0 einleitete. Per Freistoß aus 40 Metern bediente er Ramsey im Strafraum, den die KSC-Defensive nur per Foul stoppen konnte. Ramsey selbst traf vom Elfmeterpunkt (28.).

Das Hampel-Team schien auf dem besten Wege, einen souveränen Pokalsieg einzufahren. Doch die Rot-Weißen leisteten sich hinten unnötige Fehler. Kirchhördes Mehmet Sahin konnte einen langen Ball ungestört annehmen. Erst scheiterte Stiepermann an Dreesen, im Nachsetzen traf Kagan Atalay zum 1:2- Anschluss.

Und selbst die Überzahl - Sahin sah nur wenige Sekunde danach Gelb-Rot wegen Meckerns - reicht dem LSV nicht, um mit einer Führung in die Kabine zu gehen. Dreesen passte den Ball unglücklich in die Beine von Stiepermann, der ausglich. „Beide Gegentore waren völlig unnötig und ärgern mich auch. So wird es kribbelig“, sagte Hampel.

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In der zweiten Hälfte allerdings ließ der Westfalenligist dann nichts mehr anbrennen. Johannes Zottl im zweiten Versuch nach Querpass von Sascha Ernst traf zum 3:2 (56.). Ali Bozlar erhöhte sicher auf 4:2 (64.). Und Rudolf krönte seine starke Leistung mit dem 5:2 (77.). Viel mehr als ein Distanzschuss durch Atalay an die Latte war von Kirchörde in der zweiten Halbzeit nicht zu sehen

Hampel: „Über weite Strecken haben wir ein richtig gutes Spiel gemacht, wobei mir die letzten zehn Minuten nicht gefallen haben, weil wir zu viele Torchancen liegen gelassen haben. Chancen bringen wir nicht konsequent zu Ende und das nervt einfach.“

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Lüner SV: Dreesen - Reis (75. Göke), Rudolf, Drees (46. Memic), Ramsey, Ernst (80. Rosenkranz), Sekulic, Lahr, Bozlar (74. Mikuljanac), Kara, Zottl

Tore: 0:1 Rudolf (2.), 0:2 Ramsey (28./Foulelfmeter), 1:2 Atalay (29.), 2:2 Stiepermann (42.), 2:3 Zottl (56.), 2:4 Bozlar (64.), 2:5 Rudolf (77.)

Rote Karte: Gegen Mehmet Sahin (Kirchhörder SC) wegen Meckerns (30.)

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