Lüner SV angelt sich einen Neuzugang aus der Kreisliga, der Geduld mitbringen muss

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Der Lüner SV hat für die kommende Saison bereits viele junge Spieler verpflichtet, die vielversprechendes Potenzial besitzen. Der nächste Neuzugang weist klare Parallele zu einem weiteren Neuen auf.

Lünen

, 08.07.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Sein alter Verein hatte den Abgang schon bestätigt. Beim Lüner SV befand er sich zu diesem Zeitpunkt aber noch im Probetraining. Nun hat sich Christian Hampel entschieden.

Der Trainer und Sportliche Leiter des Lüner SV hat einen Spieler für die Offensive dazugewonnen. Lennart Hangebruch wird die Westfalenliga-Fußballer künftig verstärken.

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Hangebruch war in der inzwischen abgebrochenen Saison für den SC Husen Kurl in der Kreisliga A aktiv. Dort schoss er zwölf Tore in 14 Spielen, war damit Top-Torjäger seines Teams.

Mit dieser Quote wurde es für den Dortmunder A-Ligisten schwierig, Hangebruch zu halten. „Man konnte ihn ja nicht verstecken. Er hat immer seine Tore gemacht“, sagt Husen Kurls Trainer Dominik Herrmann, der ihm noch „ein, zwei Jahre Kreisliga empfohlen“ hätte.

Nun gehört Hangebruch aber fest zum LSV-Kader, wie Christian Hampel bestätigte. „Wir lassen das einfach laufen“, so Hampel.

Lennart Hangebruch muss Geduld mitbringen beim Lüner SV

Man merkt: Hampel will keinerlei Druck aufbauen. Denn der Schritt von der Kreisliga A in die drei Klassen höhere Westfalenliga hat es natürlich in sich. „Er muss sicherlich auch Geduld mitbringen. Dann schauen wir mal, wie die Entwicklung ist“, so Hampel.

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Mit Luca Frenzel hatte Hampel schon vor einigen Monaten einen jungen Offensivspieler verpflichtet, der in der Kreisliga A überzeugen konnte. Selbst wenn Spieler wie Hangebruch oder Frenzel es nicht in die Westfalenliga-Mannschaft schaffen sollten: Der LSV hat ja immer noch eine Reserve, die in der Bezirksliga spielt.

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