Lüner Elfmeterkiller wechselt innerhalb der Stadt

dzFußball

Ein Lüner Torhüter, der eigentlich Stammtorwart in seinem Ex-Team gewesen wäre, wechselt noch einmal den Klub. Vor einem Jahr hatte er für seinen alten Verein noch brilliert.

Niederaden, Alstedde

, 24.06.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im Juni 2019 herzte sein Mannschaftskapitän den Lüner Keeper leidenschaftlich. Gerade eben hatte dieser mit einem gehaltenen Elfmeter dazu beigetragen, dass sein Team das Saisonziel nicht aus den Augen verliert. Nun hat er einen neuen Verein gefunden.

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Es war der TuS Niederaden, den Schlussmann Benjamin Gillner vor rund einem Jahr auf Kurs hielt. Im vorsorglichen Relegationsspiel um den Verbleib in der Kreisliga A hatte Gillner seinen TuS mit seinem parierten Strafstoß im Spiel gehalten. Weil dem SVE Heessen damals per Relegation der Aufstieg nicht gelang, ging es für Niederaden trotzdem in die Kreisliga B - obwohl Gillner in der damaligen Rückrunde insgesamt vier Elfmeter entschärfte.

Benjamin Gillner spielt ab der kommenden Saison für BW Alstedde II.

Benjamin Gillner spielt ab der kommenden Saison für BW Alstedde II. © Günther Goldstein

Dort spielte Gillner auch in der inzwischen abgebrochenen Saison. Allerdings hatte er zuletzt häufig mit Verletzungen zu kämpfen und kam nicht mehr richtig in Tritt. Sein letzter Startelf-Einsatz in der Kreisliga B2 Unna-Hamm datiert vom 20. Oktober 2019.

Benjamin Gillner wechselt zu BW Alstedde

Es wird der vorerst letzte Einsatz für die Niederadener gewesen sein. Denn Gillner wechselt den Verein. Ihn zieht es vom Lüner Südosten in den Norden. Ab der kommenden Saison läuft er für BW Alstedde II auf.

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Das bestätigte Alsteddes Sportlicher Leiter Benedikt Kuhne auf Anfrage dieser Redaktion. „Wir freuen uns riesig auf ihn. Er ist ein super Torwart“, sagt Kuhne. Die Reserve der Alstedder geht ebenfalls in der Kreisliga B an den Start.

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Kevin Helmrich ist bei der neuen Mannschaft Gillners Teil des Trainerteams. Mit Helmrich spielte Gillner schon beim BV Lünen zusammen. Als die Blau-Weißen erkannten, dass sie noch einen Torhüter bräuchten, nahmen sie Kontakt zu Gillner, der auch schon bei Westfalia Wethmar spielte, auf.

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