Lünens Fußball-Klubs zur FLVW-Empfehlung: „Zwei Fliegen mit einer Klappe“

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Die Empfehlung des FLVW-Präsidiums zur Wertung der aktuellen Saison liegt vor. Doch was sagen Lünens überkreisliche Fußball-Vereine dazu?

Lünen

, 06.05.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das Präsidium des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen hat seine Empfehlung zur Wertung der Saison bekanntgegeben. Demnach steigt von Kreisliga D bis zur Oberliga die Mannschaft auf, die nach aktuellem Stand unter Einbeziehung einer Quotientenregelung (um etwaige Nachholspiele auszugleichen) die Tabelle anführt. Einen zweiten Aufsteiger gibt es in jeder dieser Ligen, in der der Herbstmeister vom aktuellen Spitzenreiter abweicht. Absteiger soll es keine geben. So bewerten Lünens Fußballklubs die Verbandsempfehlung.

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Peter Marx, stellvertretender Vorsitzender des Westfalenligisten Lüner SV, findet: „Das ist eine tolle Lösung. Für uns bedeutet das, dass wir Planungssicherheit haben und mit der zweiten Mannschaft nicht absteigen, das ist für uns natürlich etwas Positives. Diese Regelung, dass man für den Aufstieg zusätzlich auf den Herbstmeister zurückgreift, ist sehr fair, da schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe.“

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Der LSV-Vize hat bereits einen Blick auf die mögliche Zusammenstellung der Ligen in der nächsten Saison geworfen, unter Einbeziehung der Empfehlung. Demnach hätte nach aktuellem Stand die Westfalenliga 1 14 Teams und die Westfalenliga 2 18 Mannschaften. „Ich gehe davon aus, dass der Verband entscheiden wird, dass es zwei 16er Ligen geben wird, sodass dann Teams wechseln müssten“, so Marx. „Wir werden natürlich wieder den Antrag auf die Westfalenliga 2 stellen.“

BVB-Geschäftsführer Rainer Manns: „Anders geht‘s doch gar nicht“

Bei Bezirksligist BV Brambauer ist man ebenfalls zufrieden mit der Empfehlung des Verbands. Die Erste würde demnach nächstes Jahr in der Bezirksliga antreten, währen die Zweite und Dritte in die Kreisliga A bzw. Kreisliga B aufsteigen. „In der Befragung haben wir für einen Saisonabbruch mit Wertung des aktuellen Tabellenstands gestimmt, was aus unserer Sicht in Ordnung ist. Anders geht‘s doch gar nicht“, erklärt Geschäftsführer Rainer Manns. „Nur den Herbstmeister zu nehmen wäre ja auch blöd geworden, viele Teams haben im Winter nochmal neue Leute geholt. Das ist schon so richtig.“

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Auch Liga-Konkurrent Westfalia Wethmar sieht die Regelung positiv. „Ich denke mal, dass das gerecht ist. Da kann man wohl mit leben“, sagt Rolf Nehling, Sportlicher Leiter des Klubs. Die Wertung mit zwei Aufsteigern, falls Hinrunden-Meister und aktueller Tabellenführer abweichen, lobt er. „Wenn nur die Mannschaften hochgehen, die jetzt zum Schluss Erster waren, das ist ja auch nicht richtig, wenn eine Mannschaft 70 oder 80 Prozent der Saison oben stand. Das ist schon gut so.“

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