LSV-Rückkehrer: „Auf kurz oder lang gehört der Verein definitiv in die Oberliga“

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Vor vier Jahren stieg er mit dem Lüner SV in die Westfalenliga auf, nach drei sportlichen Jahren am Rhein trägt er künftig wieder den Löwen auf der Brust und hat viel vor.

von David Adams

Lünen

, 06.08.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wer die Trainingseinheiten des Lüner SV aktuell beobachtet, kann ein altbekanntes Gesicht in der „Kampfbahn Schwansbell“ entdecken. Die Mannschaft von Trainer Christian Hampel erhält Zuwachs.

Ricardo Ribeiro ist zurück beim Lüner SV. „Es hat sich sehr viel getan, die haben sich sehr nach vorne bewegt, die Betreuer, die Jungs, die geben alle richtig Gas. Super Bedingungen, es macht richtig Bock wieder da zu sein“, schildert der Rückkehrer seine ersten Eindrücke an neuer alter Wirkungsstätte.

Verbindung nach Lünen war immer da

Im Jahr 2017 verließ Ribeiro den LSV in Richtung Rhein. Der 29-Jährige spielte für die Sportfreunde Baumberg und den SC Düsseldorf-West.

In der letzten Saison verhalf er dem ambitionierten FSV Duisburg zum Aufstieg in die Oberliga Niederrhein. Doch die Verbindung nach Lünen war immer da.

„Der Kontakt ist immer stetig da gewesen und dann bin ich einfach mal zum Training mitgekommen“, beschreibt Ribeiro die Entwicklung.

Ricardo Ribeiro, hier im Jahr 2017 für den Lüner SV gegen den FC Iserlohn. Sein Gegenspieler war damals der Ex-Lüner Dominik Deppe. Im Hintergrund: LSV-Coach Christian Hampel, der damals noch für Iserlohn an der Seitenlinie stand.

Ricardo Ribeiro, hier im Jahr 2017 für den Lüner SV gegen den FC Iserlohn. Sein Gegenspieler war damals der Ex-Lüner Dominik Deppe. Im Hintergrund: LSV-Coach Christian Hampel, der damals noch für Iserlohn an der Seitenlinie stand. © Foto: Goldstein

Im Gespräch brachten die Verantwortlichen ihm ihr Interesse und ihre Pläne mit ihm näher. Im Anschluss bewertete der Offensivspieler seine verschiedenen Optionen und gab dem LSV seine Zusage für die kommende Spielzeit.

Ribeiro geht mit einem guten Gefühl in sein zweites Kapitel für den Lüner SV. „Der erste Eindruck ist echt super, wir haben wirklich eine echt gute Mischung von den Jungs. Jung, alt, die Neuzugänge sind definitiv Verstärkungen.“

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Im Vordergrund steht für ihn die Vorbereitung: „Wir sind gerade dabei uns fit zu machen. Wir werden auch noch das ein oder andere Trainingslager oder einen Mannschaftsabend machen, damit man sich dann auch noch mal besser kennenlernt.“

Im Gespräch mit Ribeiro wird deutlich, der LSV ist für ihn nicht irgendein Verein. Die Entwicklung des Klubs liegt ihm am Herzen. Das wird in einer seiner Aussagen besonders deutlich: „Ich denke langfristig mit dem Verein, mir passen die Vorstellungen und auf kurz oder lang gehört dieser Verein definitiv in die Oberliga.“

Heimstärke hat den LSV ausgezeichnet

Den Aufstieg 2016 hat Ribeiro in guter Erinnerung. Mit Ex-Mitspieler Volkan Ekici spricht er oft über die Saison. „Du bist sonntags hingegangen und wusstest, wenn alle am Start sind, wenn alle heute alles reinwerfen, dann werden wir das Ding heute wieder gewinnen. Wir waren echt eine coole Einheit.“

Besonders die damalige Heimstärke spricht der Rückkehrer an: „Wir waren eine Macht. Und da will ich auch gerne wieder hinkommen mit der Mannschaft. Dass die Gegner, die zu uns ins Stadion kommen, Angst haben.“

Bis Ricardo Ribeiro wieder für den LSV aufläuft, muss er sich noch gedulden. Im Jubiläumsspiel zwischen dem BV Lünen und dem Lüner SV hat er noch nicht mitgewirkt.

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Die Verantwortlichen kümmern sich aktuell noch um die Spielberechtigung. Der 29-Jährige fiebert dem Comeback im Trikot des LSV aber schon entgegen: „Ich muss noch ein bisschen die Füße still halten, aber ich habe auf jeden Fall Lust und hab richtig Bock drauf.“

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