LSV-Junioren gestartet - dem Team fehlt noch ein Torwart

LÜNEN Der A-Jugend-Landesligist Lüner SV ist mit einem lockeren Aufgalopp in Schwansbell in die neue Saison gestartet. Es sind die Kleiningkeiten, die so vieles im Leben entscheiden. Doch es war großer Kampfgeist, der den LSV in der abgelaufenen Spielzeit in der Klasse hielt. Diese Saison routinierter über die Bühne gehen.

von Von David Karski

, 15.07.2008, 13:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zu einem lockeren Aufgalopp trafen sich die ersten A-Junioren des LSV mit Trainer Dieter Glaap (links) sowie Co Waldemar Kascha (rechts) und Betreuer Klaus Schwake (2. v. o. r.). Ein Großteil der Mannschaft weilte noch im Urlaub. Das komplette Team wird noch vorgestellt.

Zu einem lockeren Aufgalopp trafen sich die ersten A-Junioren des LSV mit Trainer Dieter Glaap (links) sowie Co Waldemar Kascha (rechts) und Betreuer Klaus Schwake (2. v. o. r.). Ein Großteil der Mannschaft weilte noch im Urlaub. Das komplette Team wird noch vorgestellt.

Der Final-Krimi im Mai ist längst Geschichte. In Schwansbell baut Trainer Dieter Glaap nun ein neues Team auf. Dabei gibt es auch keine übertriebenen Forderungen. "Ganz klares Ziel ist der Klassenerhalt. Ich werde doch jetzt keinen Druck auf die Mannschaft ausüben", stellt Glaap klar.

Der Final-Krimi im Mai ist längst Geschichte. In Schwansbell baut Trainer Dieter Glaap nun ein neues Team auf. Dabei gibt es auch keine übertriebenen Forderungen. "Ganz klares Ziel ist der Klassenerhalt. Ich werde doch jetzt keinen Druck auf die Mannschaft ausüben", stellt Glaap klar.

"Endgültiges Landesliga-Niveau"

Große Erwartungen setzt der Coach nicht nur in die Neuzugänge. "Ich hoffe, dass die Spieler aus der letzten Saison jetzt endgültig Landesliga-Niveau erreicht haben", so Glaap, der wieder von Co-Trainer Waldemar Kascha sowie Betreuer Klaus Schwake unterstützt wird.

Einen enormen Schritt nach vorne bringen soll die Nachwuchs-Kicker die neu gebildete zweite A-Jugend. "Dabei werden diejenigen, die nicht so oft zum Einsatz kommen, Spielpraxis sammeln. Es soll kein Abschieben in eine unterklassige Mannschaft sein, schließlich können sich die Leute auch in die Erste zurück kämpfen", erklärt der Verantwortliche. "Dann herrscht ein erhöhter Konkurrenzkampf."

Wer wird der zweite Torhüter?

Ein großes Fragezeichen steht jedoch weiterhin hinter der Torwart-Position. Mit Kai Mlinski steht den LSVern weiterhin nur ein Torhüter zur Verfügung, dem Glaap Landesliga-Niveau zuschreibt. "Vielleicht liegt es auch daran, dass andere Vereine ihre Keeper nicht gehen lassen wollen, obwohl sie bei einem höherklassigen Klub bessere Chancen für die Zukunft hätten", glaubt der Trainer nicht nur an fehlender Motivation der Schlussmänner.

Die nächsten zwei Wochen trainieren die Rot-Weißen jeden Tag, um die konditionellen Grundlagen für die Serie zu schaffen. "Danach kehrt wieder Normalität in den Alltag ein, wo wir nur noch montags, mittags und freitags auf den Platz gehen", erklärt Co Kascha.

Vorstellung am Samstag

Am Samstag (19. Juli, 11 Uhr) wird der komplette Kader im Stadion Schwansbell vorgestellt. Ob auf dem Mannschaftsfoto dann nur einer oder mehrere Tormänner sitzen, steht noch in den Sternen.

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