Lars Rustige: „Am Freitag wird es gegen Iserlohn knallen“

dzFußball-Westfalenliga

Das nächste Ligaspiel des Lüner SV wird brisant: Die Lüner sind beim FC Iserlohn zu Gast. Der Klub, zu dem Mario Plechaty und einige Spieler im Sommer wechseln. Einer heißt Lars Rustige.

Lünen

, 24.04.2019, 15:22 Uhr / Lesedauer: 2 min

Erst seit Winter schnürt Lars Rustige (21) für den Fußball-Westfalenligisten Lüner SV die Schuhe. Im Sommer ist der Mittelfeldspieler schon wieder weg. Er wechselt mit seinem Trainer Mario Plechaty zum FC Iserlohn - so wie einige andere LSV-Akteure. Dafür wird FCI-Trainer Christian Hampel in Lünen Sportlicher Leiter und bringt eine Menge Spieler mit. Am Freitag, 26. April, trifft der LSV auf den FCI. Anstoß der Partie ist um 19.30 Uhr (Immermannstraße 10, Iserlohn). Wir haben mit Rustige über das Spiel und seine Wechselgründe gesprochen.

Herr Rustige, Sie spielen am Freitag gegen Ihren künftigen Klub - den FC Iserlohn. Sind Sie schon nervös?

Eine gewisse Nervosität gehört sicher dazu. Wir haben Selbstvertrauen und werden alles versuchen, um Iserlohn zu schlagen. Noch bin ich Spieler beim LSV. Für mich zählt momentan auch nur der LSV. Wir wollen gewinnen und Spaß haben. Die Jungs sind super und wir haben eine tolle Mannschaft.

Die Partie am Freitag wird für viele Beteiligte keine gewöhnliche sein. Wird innerhalb der Mannschaft viel darüber gesprochen?

Nein, überhaupt nicht. Wir haben in den letzten Tagen nur von Spiel zu Spiel geguckt. Nach dem Negativtrend haben wir viel gesprochen und auch das System umgestellt. Iserlohn war bisher kein Thema. Eigentlich ist es ein normales Spiel, weil es ja nicht mehr um viel geht.

Dennoch hat das Spiel eine gewisse Kuriosität, oder?

Ja, klar. Wenn das Spiel angepfiffen wird, wird es nochmal anders sein. Man kennt die Spieler von Iserlohn. Die sind giftig. Am Freitag wird es in Iserlohn knallen.

Sie sind erst seit dem Winter für den Lüner SV aktiv. Warum wechseln Sie jetzt im Sommer schon wieder?

Ich spüre das Vertrauen von Mario und musste dem nachgehen. Er hat gesagt, dass er sehr viel von mir hält. Mir ist wichtig, dass ich spiele. Lünen will aufsteigen und ich weiß nicht, ob das funktioniert. Wenn die Mannschaft zusammenbleiben würde und Mario bleiben würde, dann würden wir um den Aufstieg spielen. Dann wäre es perfekt.

Hatten Sie sich insgeheim also mehr von dem Wechsel nach Lünen versprochen?
Das ist schwierig zu sagen. Ich hatte mir von Holzwickede (Ex-Verein von Rustige, Anm. d. Red.) mehr versprochen. Lünen ist ein schwieriges Pflaster. Dass ich mich so reinspiele, habe ich den Jungs und Mario zu verdanken.

Beim Lüner SV läuft es gerade wie geschmiert. Wo kann Ihr aktueller Klub in dieser Saison noch landen?
Der Trainer hat gesagt: Platz fünf. Ich hoffe, dass wir unsere Leistung weiter bestätigen. Wir sind super Zocker und könnten locker in der Oberliga mithalten. Wir können jeden schlagen. Ein Highlight für mich wäre es noch, wenn wir in Meinerzhagen gewinnen und denen auswärts auf Kunstrasen die Punkte wegnehmen.

Und es steht ja auch noch das Kreispokal-Halbfinale gegen den FC Brünninghausen an...
Das ist natürlich auch ein Highlight. Aber darüber sprechen wir bestimmt erst in knapp zwei Wochen. Im Finale würde Eichlinghofen warten. Das ist kein Freifahrtschein, aber wenn wir in Dortmund als Lüner Verein den Kreispokal gewinnen würden, wäre das geil.

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