Langsam zurück ins Wasser - Alltag kehrt bei Schwimmern der SG Lünen ein

Schwimmen

Nach der langen Zwangspause dürfen die Schwimmer der SG Lünen endlich wieder im Wasser trainieren. Doch nicht wie gewohnt in ihrer Trainingsstätten, sondern in Selm. Das ist nicht der einzige Unterschied.

Lünen

von Steffi Tiedtke

, 20.06.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Schwimmer der SG Lünen dürfen wieder ins Training starten. Doch nicht in ihren gewohnten Trainingsstätten, sondern im Selmer Bürgerfreibad.

Die Schwimmer der SG Lünen dürfen wieder ins Training starten. Doch nicht in ihren gewohnten Trainingsstätten, sondern im Selmer Bürgerfreibad. © SG Lünen

Seit einer Woche trainiert die erste Mannschaft der SG Lünen wieder im gewohnten Element. Nach 14 Wochen ohne Einheiten im Wasser, können die Aktiven nun endlich mit den Vorbereitungen für die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften – unter anderem in der zweiten Bundesliga – starten. Aber nicht wie gewohnt in einem der Lüner Schwimmbäder, sondern in Selm. Denn die Trainingsstätten der SG sind bisher noch geschlossen, wann ein Start vor Ort umsetzbar ist, könne man aktuell noch nicht absehen.

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Durch eine Kooperation mit dem Selmer Bürgerfreibad und Geschäftsführer Markus Jungeigles haben die Schwimmer aus Lünen nun aber die Möglichkeit montags und freitags jeweils für anderthalb Stunden zu trainieren, im Anschluss an die regulären Öffnungszeiten. Am vergangenen Montag (15. Juni) durften dann 12 Aktive wieder ins Wasser springen. Gemäß der Hygiene- und Abstandsregeln mussten die Schwimmer beispielsweise mit Mund-Nase-Masken ins Bad kommen und durften die Umkleideräume sowie Duschen nur mit maximal zwei Personen zeitgleich nutzen. Auch die üblichen Trainingspausen am Beckenrand fallen im Moment anders aus. Denn dort sollen sich maximal zwei Schwimmer gleichzeitig aufhalten.

Weniger Wasserminuten für Schwimmer der SG Lünen

Der Vorstand der SG Lünen zeigt sich bereits jetzt sehr dankbar, erklärt Steffi Tiedtke, Sportliche Leiterin. Denn durch die Schließung der Schwimmbäder, mussten die Aktiven auf Heimtrainingspläne inklusive Anleitungsvideos umstellen. Besonders da die Konkurrenz bereits seit einiger Zeit wieder im Training ist, waren die Schwimmer froh nun wieder im Wasser zu sein. Kleine Wehmutstropfen gibt es aber doch. Vor der Pandemie kamen die Athleten mit fünf Trainingstagen in der Woche auf 500 Wasserminuten. Im Moment müssen sie sich mit 180 Minuten zufriedengeben. „Wir nehmen, was wir kriegen können“, sagt Trainer Dominik Patzelt. Der Vorstand der SG Lünen ist zurzeit darum bemüht, die Wasserzeiten zu erweitern, damit auch die jüngeren Aktiven der zweiten Mannschaft in absehbarer Zeit wieder trainieren können.

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