Jürgen Weber will bald wieder an der Seitenlinie stehen

dzWas macht eigentlich...?

Jürgen Weber ist eines der bekanntesten Handball-Gesichter in Lünen. Er war jahrelang Profi und coachte zuletzt den Lüner SV. Sein Amt gab er aber nach der Geburt seiner Tochter ab.

Lünen

, 26.02.2019, 12:51 Uhr / Lesedauer: 2 min

Jürgen Weber lebt den Sport. Er liebt den Handball, verbrachte seine gesamte Kindheit und auch Jahre danach in der Sporthalle. In unserer Serie „Was macht eigentlich...?“ lässt der 44-Jährige in sein jetziges Leben einblicken und berichtet über seine Zukunftspläne.

Jürgen Weber kennt sich im Handball bestens aus, verbrachte fast sein gesamtes Leben mit dieser Sportart. Er spielte insgesamt zwölf Jahre lang selbst in der 1. und 2. Bundesliga, unter anderem in Hildesheim und in Ahlen. Der Linkshänder musste dann seine Karriere aufgrund eines Unfalls und eines Bandscheibenrisses beenden.

Pause für die Familie

Er ging ins Trainergeschäft, machte seine B-Lizenz und coachte vor drei Jahren noch die Männer des Lüner SV. Dieses Amt gab er dann aber nach der Geburt seiner Tochter Marie (2) auf. „Ich habe in Lünen nicht aufgehört, weil es mir da nicht gefallen hat. Ich habe aufgehört, weil ich mit meiner Tochter die Zeit verbringen wollte“, berichtet er.

Bis seine kleine Tochter Marie im August drei Jahre alt wird, möchte er kein Traineramt bekleiden – danach kann Weber sich eine Trainertätigkeit aber wieder vorstellen: „Natürlich juckt es. Aber ich habe die Zeit jetzt auch sehr genossen. Ab September, Oktober möchte ich allmählich wieder einsteigen.“

Alte Kontakte zum LSV

In der letzten Zeit hatte Weber auch einige Angebote, vor allem auch aus dem Raum Münster, wo er als Bankkaufmann arbeitet, doch er lehnte alle ab. „So ganz vom Handball möchte ich noch nicht weg sein. Wenn ich wieder Trainer sein soll, dann würde ich das sehr gerne in der Umgebung von Lünen sein“, sagt Weber. Ob er irgendwann zu seiner alten Wirkungsstättestätte Lüner SV zurückkehren wird, das kann er jetzt noch nicht sagen: „Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht.“

Auch wenn Weber aktiv selbst nicht mehr als Trainer oder Spieler tätig ist, so sah er sich in der letzten Zeit aber immer mal wieder Spiele in der Umgebung an. „Es ist schön, die Jungs von früher wieder zu sehen. Zu Stefan Gores habe ich beispielsweise heute noch guten Kontakt. Wir haben damals in der Jugend zusammengespielt“, sagt er. Gores ist Spieler beim Lüner SV. Ab und zu sieht Weber sich die Spiele des LSV an – vielleicht sieht man ihn ja bald auch im Lüner Raum wieder an der Seitenlinie.

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