Jetzt steht die LSV-Mannschaft in der Pflicht

Landesliga 5

LÜNEN Fußball-Landesligist Lüner SV beendet am Dienstag (12. Januar) die mit Platz zwei bei der Hallenstadtmeisterschaft erfreulich verlaufene Winterpause. Trainer Bernd Schawohl ruft zum ersten Training in die Sportschule Kaiserau. Bis zum ersten Punktspiel im Februar steht für die LSV-Kicker ein strammes Programm an.

von Von Bernd Janning

, 10.01.2010, 12:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Männer mit großer Erfahrung und viel Leidenschaft wie hier Recai Pakdemir sind beim Lüner SV im Kampf um den Klassenerhalt ganz besonders gefragt.

Männer mit großer Erfahrung und viel Leidenschaft wie hier Recai Pakdemir sind beim Lüner SV im Kampf um den Klassenerhalt ganz besonders gefragt.

Das erste Punktspiel steigt am Sonntag, 21. Februar, um 15 Uhr in der Kampfbahn Schwansbell gegen SpVg Beckum. In diesem soll mit der Grundstein für den Klassenerhalt gelegt werden.

Denn in Abstiegsgefahr sind die Lüner schon eigentlich mit Anpfiff dieser Saison. Zweieinhalb Monate ist es her, dass Trainer Marcus Reis gehen musste und Coach Bernd Schawohl die Regie übernahm. Dies ist Grund genug, sich noch einmal an den Aufruf der Mannschaft zu erinnern, mit der sich diese selbst in die Pflicht nahm.

Hier der Text:

"Uns wurde durch unsern Vorsitzenden Dr. Wiefelspütz mitgeteilt, dass unsere Trainer Marcus Reis und Arndt Kempel als Reaktion auf die sportliche Talfahrt von ihren Aufgaben freigestellt worden sind. Auch wenn diese Entscheidung bei vielen Interessierten auf Unverständnis trifft, gilt letztlich das, was Marcus Reis angemerkt hat: ,Die Zukunft des Vereins ist wichtiger als persönliche Schicksale!`

Wir als Spieler der 1. Seniorenmannschaft möchten uns bei beiden für die gute Zusammenarbeit der letzten anderthalb Jahre bedanken und wünschen ihnen auf ihrem weiteren Weg alles Gute.

Uns ist bewusst, dass wir eine erhebliche Mitschuld an dieser Entscheidung tragen und sehen uns in die absolute Pflicht genommen, nun die Wende einzuleiten.

Unser Appell geht an alle Freunde und Unterstützer des Lüner SV, nun noch enger zusammenzurücken und uns weiterhin zu unterstützen. Nur gemeinsam werden wir diese schwierige Lage überwinden können! Auch bitten wir darum, unseren neuen Trainer herzlich willkommen zu heißen und ihm soviel Hilfe wie möglich zu kommen zu lassen!"

Eine gute Vorbereitung und drei Punkte gegen Beckum könnten die erhoffte Wende einleiten.

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