HVW entwickelt extra für eine Lüner Mannschaft ein eigenes Ligen-Szenario

Handball

Der Handballverband Westfalen steht vor der schwierigen Aufgabe, passende Staffelzusammensetzungen für die kommende Saison zu finden. Das sind die möglichen Szenarien der Lüner Vereine.

Lünen

, 21.06.2020, 14:08 Uhr / Lesedauer: 3 min
Der VfL Brambauer erhält vom HVW ein eigenes Szenario für eine seiner Mannschaften.

Der VfL Brambauer erhält vom HVW ein eigenes Szenario für eine seiner Mannschaften. © Günther Goldstein

Der Handballverband Westfalen (HVW) hat für seine Verbands- und Landesligen gleich mehrere Szenarien für die Saison 2020/21 vorgelegt. Dabei geht es um mögliche Staffelbildungen und den noch immer unsicheren Saisonstart.

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Aktuell geht der HVW davon aus, im Oktober mit der kommenden Saison zu starten. Nach den Sommerferien sollen alle Mannschaften mindestens fünf bis sechs Wochen Zeit bekommen, um sich auf den Beginn der neuen Spielzeit vorzubereiten. Auf seinen Staffeltagen betonte der Verband aber, dass es sich um noch kein definitives Szenario halte.

In Abhängigkeit davon, ob der Ball Anfang oder Ende Oktober wieder durch die Sporthalle fliegt, hat der HVW mehrere Szenarien erarbeitet.

Für die Herren-Landesliga, in der der VfL Brambauer in sein drittes Jahr gehen wird, ergeben sich zwei Möglichkeiten.

Variante eins besagt einen Saisonstart am ersten Oktober-Wochenende. Aufgrund des vermehrten Aufstiegs und des Wegfalls von Absteigern führt der HVW eine fünfte Landesliga-Staffel ein. In allen Staffeln gingen dann jeweils 14 Mannschaften an den Start - also genau so viele wie vor der Corona-Pandemie in vier Staffeln. Der jeweilige Staffelmeister würde aufsteigen, die jeweils fünf Letzten absteigen.

In diesem Szenario würde der VfL in einer Staffel spielen, die sich weg vom bisher bekannten Dortmunder Raum in Richtung Münster bewegt. In der „neuen“ Landesliga 3 gingen dann neben den Brambaueranern den den Start: HC Ibbenbüren, SuS Neuenkirchen, SC Arminia Ochtrup, SV Vorwärts Gronau, TV

Vreden, SC Westfalia Kinderhaus, SC Münster 08, Schwarz-Weiß Havixbeck, DJK Sparta Münster, HSC Haltern-Sythen II, FC 26 Erkenschwick sowie mit dem SuS Oberaden II und dem VfL Kamen zwei Lokalrivalen aus dem Kreis Hellweg.

Die zweite Möglichkeit sieht einen Saisonstart nach den Herbstferien am letzten Oktober-Wochenende vor. In diesem Fall würde der HVW sogar sechs Staffeln bilden, in der zwölf beziehungsweise elf Mannschaften den Start gehen.

In diesem Falle ginge es für den VfL gegen einige bekannte Gegner. Die Konkurrenz hörte auf die Namen HSC Haltern-Sythen II, FC 26 Erkenschwick, SV Westerholt, VfL Gladbeck II, HSG DJK Rauxel-Schwerin, TuS Westfalia Hombruch II, FC Schalke 04 II ,Teutonia Riemke II, DJK Oespel-Kley, ASC 09 Dortmund sowie TV Brechten. Aus der Zwölfer-Staffel würden fünf Mannschaften absteigen.

Drei Varianten für Verbandsliga-Frauen des VfL Brambauer

Gleich drei Varianten liegen zur Spielzeit in der Frauen-Verbandsliga vor. Auch hier ist der VfL Brambauer vertreten.

Variante eins sieht zwei Staffeln mit je 13 Mannschaften vor, aus denen jeweils drei Teams absteigen. Saisonbeginn wäre Anfang Oktober und der VfL würde in Staffel 1 gegen TuS Wehe, HSV Minden-Nord II, Eintracht Oberlübbe, HSG Hüllhorst, TuS Möllbergen, Spvg. Steinhagen, HT SF Senne, VfL Sassenberg, TG Hörste, Ahlener SG, DJK Eintracht Coesfeld und Vorwärts Wettringen spielen.

VfL Brambauer kriegt eigenes Szenario

Leicht verändert stellt sich Variante zwei dar. Der HVW würde hier eine 12er-Staffel und eine 14er-Staffel ins Rennen schicken und einem möglichen Grenzgänger die weiten Fahrten in Richtung Ostwestfalen ersparen. Brambauer wäre hierbei die einzige Mannschaft, die umgruppiert würde.

Statt gegen die weit entfernten Gegner ginge es gegen die nähere und bekanntere Konkurrenz folgender Vereine: SG ETSV Ruhrtal Witten, Königsborner SV II, DJK Bösperde, SG Menden-Sauerland Wölfe, TV Arnsberg, HSG Hohenlimburg, HSG Gevelsberg-Silschede, TuS Bommern, HVE Villigst-Ergste, BVB Dortmund III, Westfalia Hörde, ASC Dortmund II sowie HSC Haltern/Sythen. Die letzten vier Mannschaften wären die Absteiger.

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Das letzte Szenario geht von einem Start der Spielzeit am ersten November-Wochenende aus. Hierbei teilt der HVW die 26 Teams in eine 8er- und zwei 9er-Staffeln ein.

Gegner des VfL Brambauer wären in der 9er-Staffel 2 die Ahlener SG, DJK Eintracht Coesfeld, Vorwärts Wettringen, HSC Haltern/Sythen Königsborner SV II, BVB Dortmund III, Westfalia Hörde und der ASC Dortmund II.

Bis Sonntag, 21. Juni, haben die Verein die Gelegenheit, ihre Rückmeldung zu den unterschiedlichen Szenarien zu geben. Alle möglichen Staffeleinteilungen sind laut HVW allerdings noch nicht endgültig.

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