Heißer Draht zu den Vereinen - FLVW will Kommunikation verbessern

Sport-Verband

LÜNEN Bessere Kommunikation mit der Basis, besserer Service für die Vereine - das ist die künftige Marschrichtung des Verbandes. Zuständig hierfür ist Meike Ebbert, die zum Jahresbeginn die Leitung der neu geschaffenen Stabsstelle Kommunikation übernahm.

06.01.2010, 13:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ziel ist es, "die Kommunikation zwischen dem Verband und den Vereinen zu verbessern", weiß FLVW-Präsident Hermann Korfmacher, dass es damit in den vergangenen Jahren nicht zum Besten stand. Insbesondere die Lokalkonferenzen hätten ihm gezeigt, "dass wir da deutlich mehr investieren müssen, damit wir uns wieder aufeinander zu bewegen", so der 1. DFB-Vizepräsident Amateure. Regionalreferenten für die Gebiete Münsterland, Sieger- und Sauerland, Ostwestfalen und Ruhrgebiet sollen künftig als Bindeglieder zwischen dem Verband, den Kreisen und Vereinen fungieren. "Näher ran an die Basis" lautet die Devise, damit Informationsdefizite künftig nicht mehr entstehen können.

Zwei weitere Punkte stehen bei Meike Ebbert, die Kommunikationswissenschaften studiert hat und zuletzt als Chefin vom Dienst bei Antenne Thüringen tätig war, auf der Agenda: Ausbau der neuen Internetplattform. Podcasts, E-Learning oder aber eine Jobbörse schweben der passionierten BVB-Anhängerin vor.Verbessert werden soll indes nicht nur die virtuelle, sondern auch die persönliche Kommunikation. "Wir sind Dienstleister für die Vereine. Deshalb wollen wir unseren Service verbessern", so Ebbert. In diesem Jahr stehen entsprechende Schulungen für die Mitarbeiter der Geschäftsstelle auf dem Programm. "Mit ihr haben wir eine Fachfrau für die interne und externe Kommunikation sowie audiovisuelle Medien gewinnen können", sagt Direktor Carsten Jaksch-Nink und ist sich sicher, aus den rund 80 Bewerbern die richtige ausgewählt zu haben.

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