Grundschule Auf dem Kelm ist Stadtmeister – Entscheidung fällt erst im 30. Siebenmeter

Grundschul-Stadtmeisterschaft

Die Schule auf dem Kelm setzt sich im Finale hauchdünn gegen die Schule am Lüserbach mit 8:7 durch. Die Gottfriedschule belegt Platz drei.

Lünen

, 13.12.2018, 16:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Grundschule Auf dem Kelm ist Stadtmeister – Entscheidung fällt erst im 30. Siebenmeter

So sehen strahlende Sieger aus: Die Schule auf dem Kelm gewann das Turnier.

Dramatik pur. Das Finale der diesjährigen Fußball-Grundschul-Stadtmeisterschaft hielt keinen Zuschauer mehr auf den Rängen. Nach einem 1:1-Remis nach regulärer Spielzeit mussten die Finalisten, die Schule am Lüserbach und die Schule auf dem Kelm, direkt ins Sieben-Meter-Schießen. Und das hatte es in sich. Erst nach dem 30. Schuss stand der Sieger der diesjährigen Fußball-Grundschul-Stadtmeisterschaft fest. Die Schule auf dem Kelm setzte sich hauchdünn erst im 15. Durchgang durch. Der Jubel kannte im Anschluss keine Grenzen. „So ein Sieben-Meter-Schießen hatten wir noch nie. Das war unglaublich“, sagte auch Stephan Polplatz, Mitorganisator des TuS Westfalia Wethmar.

Angefeuert von vielen Zuschauern – die Zuschauerränge waren bestens gefüllt – verliefen alle Spiele mit höchster Spannung und Dramatik. Auch das erste Halbfinale zwischen der Schule am Lüserbach und der Gottfriedschule musste nach einem Sieben-Meter-Schießen entschieden werden. Am Ende setzte sich die Schule am Lüserbach mit 4:3 durch.

Das zweite Halbfinale zwischen der Heikenberg-Schule und der Schule auf dem Kelm endete mit einem sehr frühen Tor zum 1:0 (nach zehn Sekunden) und einem späten Treffer (30 Sekunden vor Abpfiff) mit einem 2:0-Sieg für Auf dem Kelm. Im Spiel um Platz drei setzte sich die Gottfriedschule nach einem 2:0-Erfolg durch.

Die Grundschul-Stadtmeisterschaft wurde wieder von Bernd Völkering und dem TuS Westfalia Wethmar organisiert. Der Sieger erhielt den beliebten Wanderpokal. Zudem erhielten alle Kinder Medaillen. Der Wanderpokal und Pokale für die ersten vier Plätze sowie die Medaillen wurden wieder von den Ruhr Nachrichten gestiftet. Am Ende stand aber eins im Vordergrund: der Spaßfaktor. Und der kam bei dieser gut organisierten Veranstaltung nicht zu kurz.

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