Ex-Lüner Lukas Ziegelmeir: Der Lüner SV „muss aus diesem Tief irgendwie herauskommen“

dzLüner SV

Sein DSC Wanne-Eickel könnte den Lüner SV am Sonntag auf einen Abstiegsplatz befördern. Lukas Ziegelmeir blickt dagegen gerne auf die Tabelle - sein Verein spielt um den Aufstieg.

Lünen

, 02.11.2019, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Mit dem eigentlich angepeilten Aufstieg des Lüner SV wird es in dieser Saison wohl nichts mehr. Und doch hat ein Lüner realistische Chancen auf den Aufstieg von der Fußball-Westfalenliga in die Oberliga, ins westfälische Oberhaus. Doch dafür muss er am Sonntag (14.30 Uhr, Im Sportpark, Herne) erstmal die nächsten Punkte einfahren - gegen den Lüner SV.

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Die Rede ist von Lukas Ziegelmeir. Der Defensivspieler schnürt mittlerweile im zweiten Jahr die Fußballschuhe für den DSC Wanne-Eickel. Zuvor kickte er vier Jahre lang beim LSV, feierte mit dem Verein den Aufstieg in die Westfalenliga.

Ex-Lüner Lukas Ziegelmeir: Der Lüner SV „muss aus diesem Tief irgendwie herauskommen“

Vier Jahre lang trug Lukas Ziegelmeir (l.) das Trikot des Lüner SV. © Foto: Günther Goldstein

„Natürlich verfolge ich den Lüner SV. Sie haben einige Unruhen zur Zeit in dem Verein“, sagt Ziegelmeir vor dem direkten Aufeinandertreffen am Sonntag. Er konzentriert sich aber auf das Sportliche. Und darauf hätten viele Faktoren ihren Einfluss - nicht zuletzt das Verletzungspech, das dem LSV bei allen hausgemachten Problemen zusätzlich treu bleibt. Das ist laut Ziegelmeir „mit Sicherheit auch einer der Gründe dafür, dass sie da stehen, wo sie aktuell stehen“.

Lukas Ziegelmeir: „Sie haben sich enorm verstärkt“

Der Status quo in Schwansbell: Neun Punkte nach elf Spielen und Platz 14 - am Sonntag könnte der LSV sogar auf einen direkten Abstiegsplatz abrutschen. „Sie haben sich vor der Saison mit namhaften Neuzugängen enorm verstärkt und das Saisonziel damit nochmal unterstrichen. Jetzt muss der Verein irgendwie versuchen, aus diesem Tief herauszukommen“, sagt Ziegelmeir.

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Dass der Ex-Lüner und Wanne-Eickel dafür passende Gegner sind, glaubt LSV-Trainer Christian Hampel nicht. „Der Gegner könnte kaum schwieriger sein“, sagt er. Der DSC steht auf Rang zwei, ist ärgster Verfolger des aktuellen Spitzenreiters Finnentrop/Bamenohl. Damit stehen genau die beiden Teams an der Spitze, die Hampel auch vor Saisonbeginn dort erwartet hat. „Das haben beide bisher bestätigt“, so Hampel. Ziegelmeir: „Dass Finnentrop einen so guten Saisonstart erwischt, hätte niemand mit gerechnet.“

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