Entwarnung bei Robin Möller von Westfalia Wethmar - Verletzung weniger schlimm als gedacht

dzWestfalia Wethmar

Erst traf Robin Möller im Derby gegen den BV Brambauer zur 1:0-Führung. In der Schlussphase fehlte er der Mannschaft allerdings mit einer Verletzung. Am Mittwoch gab er Entwarnung.

von Carl Brose

Wethmar

, 05.12.2019, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es wäre fast ein märchenhafter Auftritt von Robin Möller im Spiel gegen den BV Brambauer gewesen. Erst Ende September wurde der Wethmarer Stürmer aus der Mannschaft der alten Herren reaktiviert und in den Kader des Bezirksligisten berufen. Als Routinier sollte der 36-Jährige mehr Treffsicherheit in die erlahmte Offensive bringen. Im Derby gegen den BVB stellte er gleich mal seine Torgefährlichkeit unter Beweis.

Nach sechs Minuten nutzte er einen Patzer des Brambaueraner Torwarts aus, als dieser einen weiten Einwurf falsch einschätzte. Möller war zur Stelle und schob den Ball zur 1:0-Führung ein. „Der Torwart war da wohl noch nicht ganz auf der Höhe. Da hab ich meine Chance einfach genutzt“, so der Torschütze. Am Ende reichte der Treffer aber nicht zum Sieg und somit blieb das Märchen doch unvollendet.

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Schlimmer kam es für Möller aber noch in der 78. Minute. Nach einem Sprint fasste sich der Angreifer an den Oberschenkel und musste dann verletzt ausgewechselt werden. „Das war einfach die Überbelastung. Der Oberschenkel hat dann zu gemacht bei mir“, sagt Möller über die Verletzung.

Das Spiel gegen Brambauer war für ihn das erste Mal nach langer Zeit, dass er wieder in der Startelf stand. Nachdem er die letzte Trainingseinheit noch aussetzen musste, gab Möller aber am Mittwoch Entwarnung: „Inzwischen ist es schon wieder besser geworden. Ich war beim Physiotherapeuten, der hat das Ganze etwas gelockert. Ich denke, am Sonntag kann ich wieder dabei sein.“

Möller fehlte Wethmar in der Druckphase

Trotzdem ärgert den Wethmarer die Verletzung enorm: „Wir waren gerade in einer Druckphase. Danach kam noch der ein oder andere Standard gefährlich vor das Tor. Ich hätte aus dem Getümmel schon noch gerne einen reingeschoben. Die drei Punkte hätten uns gut getan.“

Am Ende reichte es für seine Mannschaft nur zu einem 2:2-Unentschieden. „Wir hatten mehr von der Partie. Aber wenn man unten drin steht fehlt einem die Leichtigkeit. Ich merke das auch selber, wenn ich vor dem Tor stehe. Du hast dann einfach den Druck, dass du ihn machen musst. Wir brauchen jetzt ein paar mehr Punkte, damit wir wieder in einen Spielfluss kommen“, sagte Möller über den Punktgewinn.

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Eigentlich war er nur als Stürmer-Backup für die Auswechselbank geholt worden. In seinem fünften Spiel für Wethmar musste er nun bereits von Anfang an ran. Die Umstellung fiel ihm dabei nicht ganz leicht: „Inzwischen bin ich ja fast doppelt so alt wie meine Gegenspieler und die stehen alle voll im Saft. Das konditionell aufzuholen ist nicht leicht. Aber ich arbeite weiter daran.“ Aktuell helfe er der Mannschaft besonders mit seiner Erfahrung.

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