Drei Alternativen für die kommende Handballsaison der LSV-Damen in der Oberliga

dzHandball

Die kommende Saison verläuft für die Handballerinnen in der westfälischen Oberliga wohl anders als sonst. Da nun mehr Mannschaften in den Spielplan integriert werden müssen, wurden Alternativen ausgearbeitet.

Lünen

, 23.06.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Durch das vorzeitige Ende der Handballsaison gibt es in der westfälischen Frauenoberliga mehr Mannschaften als sonst, da man sich aufgrund der aktuellen Lage für insgesamt sieben Aufsteiger aus den zwei Landesligen entschieden hat, darunter auch der Lüner SV.

Anstatt der üblichen 14 Teams sind es nun 18, die in der kommenden Saison gegeneinander antreten werden. Alle in einem Spielplan unterzukriegen, der normalerweise auf 26 Spieltagen basiert, ist kaum zu realisieren, da nun deutlich mehr Zeit benötigt wird.

Ein Hindernis bilden beispielsweise die Herbstferien, in denen die Hallen der Handballer geschlossen bleiben. Deswegen wurden am Staffeltag mit dem Westfälischen Handballverband drei verschiedenen Varianten für die Saison 2020/2021 durchgespielt. Diese Planung bezieht sich auf einen Start im Oktober mit allen Mannschaften. Fünf bis sechs Wochen Vorbereitung soll es geben. Das Ende der Saison ist Mitte oder Ende Juni 2021 angesetzt. Es wird in der kommenden Saison durch alle drei Optionen mehr Absteiger geben, um wieder auf 14 Oberliga-Mannschaften zu kommen. Ein Überblick:

Variante 1

Auf insgesamt 28 Spieltagen verteilt, wird es zunächst zwei Vorrunden mit je neun Mannschaften geben. Die besten fünf aus jeder Gruppierung werden sich in der Meisterrunde messen, die einen Aufsteiger hervorbringt. In einer Play-Downrunde mit den restlichen acht Mannschaften werden die vier Teams der ersten Gruppe gegen die vier Mannschaften der anderen Staffeln antreten. Vier von ihnen werden am Ende der Saison absteigen. Im Aufstiegs- und Abstiegskampf werden die schon gespielten Partien mitgenommen und es gibt nur Spiele gegen Gegner der anderen Gruppen.

Variante 2

In zwei Vorrunden wird mit je neun Mannschaften gespielt. Die jeweils vier besten Team kämpfen dann überkreuz um den einzigen Aufstiegsplatz. Die Mannschaften von Platz fünf bis neun spielen noch die vier Absteiger aus. Somit ergeben sich maximal 24 und mindestens 20 Spieltage.

In den ersten beiden Varianten würde der Lüner SV gegen einige bekannte Mannschaften antreten. Mit SC Westfalia Kinderhaus, SV Teutonia Bochum-Riemke und HSG Schwerte-Westhofen haben Damen des LSV bereits in der Verbandsliga 2 gespielt. Es kommen aber eben auch die Teams aus der Oberliga auf sie zu, die zwischen dem sechsten und zwölften Platz in der Tabelle positioniert sind. Neben dem HC TuRa Bergkamen, SC DJK Everswinkel, SG TuRa Halden-Herbeck sind in der Gruppe der Lüner Damen auch noch SG ETSV Ruhrtal Witten. Ein schwerer Gegner könnte der TV Einigkeit Netphen werden, der zuvor in der dritten Liga gespielt hat.

Variante 3

In der letzten Variante würde es drei Vorrunden mit je sechs Mannschaften geben. Die drei besten aus den Gruppen spielen dann den Aufsteiger in einer Neuner-Staffel aus. Die Mannschaften von Platz vier bis sechs der drei Gruppen spielen die vier Absteiger ebenfalls in einer Neuner-Gruppe aus. Sowohl im Aufstiegs- als auch im Abstiegskampf werden die schon gespielten Partien mitgenommen und es gibt nur Spiele gegen Gegner der anderen Gruppen. Insgesamt ergeben sich in dieser Variante 22 Spieltage.

Diese Variante sieht die Verteilung der Mannschaften im Grunde genommen fast gleich aus. Wieder würden die Damen in der Vorrunde auf SG ETSV Ruhrtal Witten, SG TuRa Halden-Herbeck, TV Einigkeit Netphen, SV Teutonia Riemke und HSG Schwerte-Westhofen treffen.

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