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Dirk Bördeling ist nur noch Beobachter

dzWas macht eigentlich...?

Dirk Bördeling war lange Zeit Trainer beim BV Brambauer, stieg sogar mit dem BVB in die Westfalenliga auf. In einem Verein macht der 50-Jährige derzeit nur noch hobbymäßig etwas.

von Niklas Dvorak

Lünen, Selm, Werne

, 11.02.2019 / Lesedauer: 3 min

Die heutige Ausgabe unserer Serie „Was macht eigentlich...?“ widmet sich Dirk Bördeling. Vor allem in Brambauer kennt man Bördeling. Dort trainierte er insgesamt 13 Jahre lang die Seniorenmannschaften, stieg mit der ersten Mannschaft von der Landes- in die Westfalenliga auf.

Bördelings erste Amtszeit beim BVB dauerte von 2005 bis November 2010. Davor war er beim Werner SC, bei Vorwärts Hiddingsel und beim SV Südkirchen aktiv.

Der Trainer führte Brambauer in die Westfalenliga, ehe er zurücktrat. Im November 2013 übernahm der gebürtige Selmer wieder den Trainerposten beim BV Brambauer. Im Sommer 2016 war dann endgültig Schluss. „Es hat gereicht. Ich bin damals durch die große Verbundenheit und Freundschaft zu Brambauer zurückgekommen, aber danach fehlte mir der Spaß“, sagt Bördeling heute.

Eine neue sportliche Herausforderung hat Bördeling nicht gefunden. Einzig beim Hobbysportverein FC Funnestrand ist Bördeling im Vorstand aktiv. „Im Moment hab ich keine Station. Es kribbelt im Sommer ab und an mal, aber so generell vermisse ich das Trainerdasein nicht. Schon gar nicht bei der jetzigen Jahreszeit und den Temperaturen. Ich schaue mir momentan ein paar heimische Fußballvereine an, aber vermehrt fahre ich zu Spielen der A-Jugend-Bundesliga und zu den Spielen von Borussia Dortmund“, so Bördeling.

Bördeling ist also nur noch Beobachter. Seinem Bruder Mark Bördeling, Trainer des VfB Lünen 08, möchte er zur Rückrunde als Zuschauer öfter Gesellschaft leisten: „Ich versuche, in der nächsten Zeit ein paar Spiele vom VfB zu sehen. Die Mannschgaft steht in der Tabelle sehr gut da.“ Tipps aus seiner langen und erfolgreichen Trainerkarriere gibt er seinem Bruder jedoch nicht: „Er braucht keine Tipps. Mark ist alt genug und macht seinen Job richtig gut“, sagt Bördeling.

In seiner Freizeit geht der 50-Jährige Walken oder fährt mit dem Rad, um sich sportlich fit zu halten. Dass der Selmer in der nächsten Zeit einen Trainerposten annimmt, ist unwahrscheinlich. „Ich habe momentan kein wirkliches Interesse. Wenn etwas kommen sollte, dann müsste es schon eine sehr reizvolle Aufgabe sein und alles müsste passen, damit ich Zusage“, so Bördeling abschließend.

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