Dieses Trio fehlt wegen Muskelverletzungen dem BV Brambauer

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Die drei Punkte gegen Viktoria Kirchderne hat der BV Brambauer am Sonntag gleich dreifach teuer bezahlt. Auch der Siegtorschütze zählt zu den Spielern, die sich verletzten.

Brambauer

, 04.11.2019, 14:53 Uhr / Lesedauer: 2 min

Eigentlich ist die sportliche Lage beim BV Brambauer derzeit entspannt. Die sehr zähe Phase, die in einem 0:7 im Kreispokal bei Türkspor Dortmund gipfelte, haben die Bezirksliga-Fußballer überstanden. Von der Abstiegszone setzte sich der BVB ins gesicherte Mittelfeld ab, hat mittlerweile elf Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang. Und doch ist die aktuelle Situation der Brambaueraner angespannt.

Das hat aber personelle Gründe. Den wichtigen 2:1-Sieg beim BV Viktoria Kirchderne bezahlte der BVB am Sonntag gleich mit drei verletzten Spielern. Drei Mal wechselte Trainer Jascha Keller, drei Mal griffen sich die ausgewechselten Spieler zuvor an den Oberschenkel. Muskelverletzungen machen dem BVB das Leben schwer. Betroffen sind vor allem Offensivspieler.

Christian Wantoch von Rekowski musste nach 24 Minuten runter

Als erstes erwischte es Offensivspieler Christian Wantoch von Rekowski. Nach einer Flanke verspürte er einen Schmerz im Oberschenkel. „Er hat es dann noch ein paar Minuten versucht“, so Keller. Doch es nützte nichts. Arkadi Daunhauer, der später vom Platz flog, ersetzte ihn nach nur 24 Minuten.

Allrounder Markus Poczkaj, der erst kürzlich von einer längeren Reise zurückgekehrt war, musste nach einer knappen Stunde vom Feld. Nachdem er einen Schuss per Grätsche geblockt hatte, zwickte es auch bei ihm im Oberschenkel.

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Trotzdem verteidigte der BVB bis auf den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich leidenschaftlich. Kurz nach dem Gegentreffer legte Christoph Krziwanek das 2:1 nach - doch auch er erlebte das Spielende nicht auf dem Kirchderner Kunstrasen.

Dieses Trio fehlt wegen Muskelverletzungen dem BV Brambauer

Christoph Krziwanek schoss in Kirchderne das Siegtor. Nur bei ihm gibt es Hoffnung, dass er schon am kommenden Sonntag wieder einsatzbereit ist. © Timo Janisch

„Ich habe schon längere Zeit im rechten Oberschenkel einen kleinen Faserriss, den ich irgendwie verschleppt habe“, klärt Krziwanek auf. Sein variabler Offensivakteur habe „bei maximaler Belastung um die 80. Minute herum signalisiert, dass es nicht weitergeht“, so Keller. Wie lange fällt Krziwanek nun aus? „Ich hoffe nicht lange, aber im Winter lasse ich es auskurieren“, sagt der Betroffene selbst.

Doch nur bei Krziwanek gibt es Hoffnung, dass er am Sonntag gegen den TuS Eichlinghofen auflaufen könnte. Poczkaj und Wantoch von Rekowski werden wohl sieben bis zehn Tage fehlen, erklärt Keller. Hinzu kommt die Sperre von Daunhauer. Es wird dünn in der BVB-Offensive.

Jascha Keller: „Wir können nur das Beste hoffen“

Immerhin steht die Rückkehr von Lukas Diekmann, Timo Kollakowski, Jan Stolzenhoff, Marcel Bieber und Ibrahim Hyseni kurz bevor. Doch nur Bieber und Hyseni sind davon ausgewiesene Offensivspieler. Und mit Spielern, die vor einen Liga-Einsatz höchstens eine Woche am Stück trainiert haben, haben die Brambaueraner in der vergangenen Zeit nur selten gute Erfahrungen gemacht. „Dann hätten wir zumindest wieder 14 Feldspieler. Wir können nur das Beste hoffen“, sagt Keller.

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