Der Schweiß fließt bei fast allen: So läuft die Vorbereitung der heimischen Hallensportler

Hallensport

Die heimischen Hallensportler bereiten sich fleißig auf die kommende Meisterschaftsserie vor. Wie weit sind die Ringer, Volleyballer und Wasserballer. Wie sieht’s bei den Basketballern aus?

Lünen

, 14.08.2019, 11:15 Uhr / Lesedauer: 3 min
Der Schweiß fließt bei fast allen: So läuft die Vorbereitung der heimischen Hallensportler

Kommen bei ihren Einheiten ganz schön ins Schwitzen: Die Ringer des VfK Lünen-Süd – hier mit Harun Uzun (r.). © Weitzel

In rund vier Wochen geht für den Großteil der heimischen Hallensportler die neue Meisterschaftsserie wieder los. Manche Sportarten sind bereits gestartet, andere beginnen Ende August (Ringen), andere wiederum, wie Wasserball, erst Mitte November. Fakt ist aber, dass alle Sportler für die neue Saison gerüstet sein wollen. Dafür investieren sie viel Zeit in Trainingseinheiten, in denen es vor allem zu Beginn der Vorbereitung heißt: Schwitzen, schwitzen, schwitzen.

Die Oberliga-Ringer des VfK Lünen-Süd sind seit Wochen im Training. „Wir haben durchtrainiert“, sagt Vorsitzender Michael Tautz. Die Süder haben ihre eigene kleine Sporthalle im Trainingszentrum Dammwiese und können so selbst ihre Intensität steuern.

Hohe Ziele bei Ringern des VfK Lünen-Süd

Der VfK Lünen-Süd ist dreimal die Woche im Training. Zudem fand auch schon ein Trainingslager am Wochenende statt. „Wir sind mit dem Stand der Dinge sehr zufrieden“, sagt Tautz. Die Trainingsbeteiligung sei sehr gut, die Ringer seien motiviert. Die Neuzugänge (wir berichteten) integrieren sich bestens. „Wir wollen zusehen, dass wir vorne mitmischen“, gibt Tautz auch schon ein erstes Saisonziel aus. Die Süder wollen nicht nur um den Klassenerhalt ringen, sondern auch die eine oder andere starke Mannschaft bezwingen.

„Wie es letztendlich laufen wird, wird man sehen. Man weiß natürlich nicht wie sich die anderen Teams zusammensetzen. Wir haben uns aber verstärkt und wollen mehr“, so Tautz. Liga-Start ist am 31. August – direkt im Heimkampf gegen die Kracher-Mannschaft KSV Witten II, die einen Durchmarsch hinlegte.

Keine neuen Gesichter bei LSV-Volleyballern

Auch die Volleyballer des Lüner SV sind nach einer dreiwöchigen Sommerferienpause wieder in der Sporthalle anzutreffen. Zuvor waren sie am Cappenberger See beachen. Zwei- bis dreimal die Woche trainieren die Verbandsliga-Herren und Landesliga-Damen abends. Tagsüber ist die Altlüner Sporthalle anders vermietet. So wird ab nächster Woche beispielsweise die Landesauswahl trainieren, die in der Jugendherberge am Cappenberger See untergebracht ist. Aktuell ist die Trommelgruppe tagsüber in der Sporthalle.

Der Schweiß fließt bei fast allen: So läuft die Vorbereitung der heimischen Hallensportler

Wichen während der Sommerpause vermehrt auf den Sand aus: Die Volleyballer des Lüner SV. © Goldstein

Der Lüner SV hat weder bei den Damen noch bei den Herren Neuzugänge. Vereinsintern werden noch Ziele für die kommende Saison, die im September startet, formuliert.

Externe Zugänge bei den Basketballern der BG Lünen möglich

Dort sind die Basketballer der BG Lünen schon etwas weiter. Sie wollen in der Bezirksliga oben mitmischen. Für den Landesliga-Aufstieg reicht es in diesem Jahr wahrscheinlich noch nicht. „Da ist der Kader noch zu klein für“, bestätigt Trainer Stefan Jantoss.

Der Schweiß fließt bei fast allen: So läuft die Vorbereitung der heimischen Hallensportler

Kommen noch externe Zugänge? BG Lünens Trainer Stefan Jantoss konnte noch nichts Offizielles verkünden. © Goldstein

Die BG Lünen trainiert aktuell zweimal die Woche, befindet sich nach der Pause in der zweiten Trainingswoche. Neben den Einheiten sollen auch Testspiele stattfinden. Ligastart ist hier Mitte September. Möglicherweise gibt es noch externe Zugänge, die aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht offiziell sind. Erfreulich ist aber, dass es keine Abgänge gibt.

Zweitliga-Wasserballer halten sich mit Handballern fit

Einen Abgang haben die Zweitliga-Wasserballer des SV Lünen aber zu verbuchen: Robin van der Voort kehrt für sein Studium zurück in die Niederlande. Neuzugänge kann Trainer Olaf Bispinghoff nicht verkündigen. Die Saison des SV Lünen startet erst Mitte November. Deshalb hat der SVL jetzt auch noch mehr Zeit als andere Sportarten. „Wir starten erst am 4. September mit unserer Vorbereitung“, so Bispinghoff.

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Die Wasserballer des SV Lünen trainieren diesen Sommer auch mit den Handballern des SuS Oberaden. © Goldstein

Der SVL-Coach hat sich für die anstehende Phase einiges einfallen lassen. So stehen neben den Wassereinheiten, die wahrscheinlich im Lippe Bad Lünen stattfinden, auch sportartfremde Einheiten an. So wird der SV Lünen unter anderem mit den Verbandsliga-Handballern des SuS Oberaden trainieren.

„Das finde ich wichtig. Wenn man sich immer nur auf eine Sportart versteift, kann man sich nur schwer weiterentwickeln. Oberaden war bereits bei uns. Wir haben zusammen trainiert. Jetzt werden wir das Team auch mal besuchen“, so Bispinghoff.

Weitere Spaßeinheiten

Zudem sollen weitere Aktionen mit anderen Sportarten stattfinden. Die Überlegung ist da Yoga oder Spinning. Der SV Lünen will zunächst die Grundlagenausdauer trainieren, dabei aber auch schon den Ball in die Hand nehmen. Hin und wieder – je nach Zeit und Lust – fanden am Cappenberger See auch schon Spaßeinheiten statt.

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