Der nächste glückliche Punkt für den BV Brambauer

Fußball-Bezirksliga

Gegen die SG Massen tritt der BV Brambauer mutiger auf als zuletzt beim FC Roj. Dass es am Ende zu einem 0:0 reichte, lag aber vor allem am Unvermögen Massens – und an BVB-Keeper Jörg Lemke.

Brambauer

, 08.09.2019, 21:22 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der nächste glückliche Punkt für den BV Brambauer

Matthias Klemt (r.) und der BV Brambauer zeigten in Durchgang eins ihre aktivste Saisonleistung. © Timo Janisch

Die Saison des BV Brambauer in der Fußball-Bezirksliga ist weiterhin von Minimalismus geprägt. Gegen Aufsteiger SG Massen holte der BVB am Sonntag zuhause durch ein 0:0 einen Punkt. Auch wenn sich der BVB insgesamt verbessert im Vergleich zum 1:1 beim FC Roj in der Vorwoche präsentierte, war der Punktgewinn am Ende glücklich.

Bezirksliga 8

BV Brambauer – SG Massen 0:0

„Es sind zwei Punkte, die du verschenkt hast. Bei den Chancen musst du in der Liga irgendwann mal einen machen“, sagte Massens Spielertrainer Marco Köhler nach Abpfiff. Kurz zuvor hatte er das bereits seiner versammelten Mannschaft deutlich gemacht. Und Köhlers Meinung kann man durchaus teilen.

Jascha Keller fordert mehr Abschlüsse

Zwar gehörte die erste Halbzeit vor allem dem BV Brambauer. Der Auftakt verlief deutlich munterer als vor Wochenfrist in Roj, Christoph Krizwanek verpasste eine scharfe Hereingabe in aussichtsreicher Position nur knapp. Generell nutzte der BVB die Räume auf dem Flügel besser, schaffte es aber nicht, für Torgefahr zu sorgen und die Übersicht im Straftraum zu behalten.

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Nur beim Schuss aus der Drehung von Kevin Coerdt nach starker Kombination von Arkadi Daunhauer und Matthias Klemt kamen die Brambauer im Strafraum kontrolliert zum Abschluss. Massens Schlussmann Roman Spielfeld hielt den Ball aber fest. „Matze, zünde einen“, brüllte Brambauers Trainer Jascha Keller in einer anderen Aktion Rechtsverteidiger Klemt zu. Doch dem BVB fehlte insgesamt der Mut zum Abschluss.

Der nächste glückliche Punkt für den BV Brambauer

Christoph Krziwanek blieb im Sturmzentrum bis zu seiner Auswechslung blass. © Timo Janisch

Nach dem Seitenwechsel gewann Massen mehr und mehr die Oberhand. Das Spiel gewann an Tempo, ruhige Aufbauphasen wurden etwas seltener. Und dem Aufsteiger gelang es schnell, klare Torchancen herauszuspielen. Manuel Schultz scheiterte mit der Hake an Jörg Lemke.

Der Brambaueraner Schlussmann präsentierte sich einmal mehr in Topform. Völlig frei tauchte etwas später Massens Björn Duve vor Lemke auf, der lange wartete und Duves überlegten Schuss aus wenigen Metern noch entschärfte. Zudem hatte der BVB zwei Mal Glück, als Duve einmal einschussbereit ein Luftloch schlug und hinter einen Kopfball keinen Druck bekam. „Die zweite Halbzeit geht natürlich klar an den Gegner. Da haben wir selber keine Gefahr mehr erzeugen können“, sagte Brambauers Trainer Jascha Keller.

Umgebaute BVB-Innenverteidigung spielt solide

Keller war vor Spielbeginn zu größeren Umbaumaßnahmen in der Innenverteidigung gezwungen. Mit Co-Trainer Dennis Köse (gesperrt) und Timo Kollakowski (Urlaub) fielen hier zwei Leistungsträger aus. Bastian Ehrentraut – der neben Lemke bester Brambaueraner war – und Lukas Kleine-Bernink übernahmen die Positionen und erledigten ihre Aufgabe im Verbund solide. Der BVB verließ sich in der Schlussphase auf seine Defensive – mit drei Gegentreffer die bis dato beste der Liga – und riskierte wenig, um noch den Heimsieg einzufahren. „Das Selbstverständnis ist schon so, dass wir aufgrund unserer Defensivqualität wissen, dass wir im Zweifel einen Punkt mitnehmen“, so Keller.

BV Brambauer: Lemke – Diekmann, Kleine-Bernink, Ehrentraut, Klemt – Razanica, Rimkus – R. Coerdt (61. Wantoch von Rekowski), K. Coerdt, Daunhauer (90.+1 J. Stolzenhoff) – Krziwanek (63. Hyseni, 90. Fluder)

Tore: Fehlanzeige

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