Der Lüner SV fährt völlig befreit zum SV Horst-Emscher

Fußball-Westfalenliga

Nach drei Siegen in Serie ist beim Lüner SV von Druck keine Spur mehr. Der Westfalenligist hat dank der Siege viel Selbstvertrauen getankt. Beim SV Horst-Emscher zählen aber andere Tugenden.

Lünen

, 17.04.2019 / Lesedauer: 3 min
Der Lüner SV fährt völlig befreit zum SV Horst-Emscher

Marcel Ramsey (r.) und der Lüner SV schielen noch auf Platz sechs in der Tabelle. © Patrick Schröer

Westfalenliga 2

SV Horst-Emscher - Lüner SV

Die Stimmung beim Fußball-Westfalenligisten Lüner SV ist wieder bestens. Kein Wunder, die Lüner sind nach drei Siegen in Serie - darunter der klare 4:1-Auswärtserfolg beim Meisterschaftsanwärter TuS Sinsen - so etwas wie die Mannschaft der Stunde. Beim vom Abstieg bedrohten SV Horst-Emscher erwartet den LSV am Donnerstagabend (19.30 Uhr, Auf dem Schollbruch 58, Gelsenkirchen) trotz des Leistungs- und Stimmungshochs aber kein einfacher Spaziergang. LSV-Trainer Mario Plechaty warnt vor dem Gegner.

Auf den LSV wartet viel Laufarbeit

„Spielerisch sind wir die bessere Mannschaft. Gefordert werden wir aber auch kämpferisch und läuferisch. Horst-Emscher spielt ja noch gegen den Abstieg“, sagt Mario Plechaty. Horst-Emscher steht momentan auf dem 14. Platz - ein Relegationsplatz - mit 15 Zählern auf der Habenseite. Die Lüner haben mittlerweile - auch dank ihrer Siegesserie - mehr als doppelt so viele Zähler (33). Plechaty erklärt den positiven Lauf. Der 3:2-Sieg vor drei Wochen gegen den DSC Wanne-Eickel legte das Fundament für die späteren Erfolge. „Außerdem funktioniert die Systemumstellung auf Fünferkette sehr gut - und es ist auch wichtig, dass die Spieler nun wissen, wo sie in der kommenden Saison spielen werden“, sagt Plechaty. In die Mannschaft seien daher extreme Ruhe und Lockerheit eingekehrt. Davon profitiert dann das Punktekonto der Lüner, die in der Liga noch ein letztes Ziel im Auge haben.

Ziel sind die Top Sechs

Bevor Plechaty am Ende der Saison den LSV verlässt, will er mit seiner Mannschaft noch unter die besten sechs Teams der Westfalenliga kommen. „Das Ziel haben wir uns in der Winterpause ja gesetzt“, sagt er. Vier Punkte liegen die Schwansbeller momentan hinter Rang sechs, den Concordia Wiemelhausen belegt.

Dafür sollte am Donnerstag in Gelsenkirchen aber ein Sieg her. LSV-Kapitän Matthias Drees rechnet fest damit. „Gegen Horst-Emscher werden drei Punkte mitgenommen, da wir wieder alle verletzten und gesperrten Spieler an Bord haben und endlich das zeigen können, was wir wirklich drauf haben“, sagt der Sechser.

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