Der letzte Zug fehlt - Lüner SV scheitert im Finale gegen die Hammer SpVg

dzFußball: Testspiele

Im Hammer Blitzturnier ist der Lüner SV im Finale am Oberligisten Hammer Spielvereinigung gescheitert. Trotz hochkarätiger Chancen verlor der LSV am Ende mit 0:2.

Lünen

, 23.08.2020, 22:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

„So schön es ist, dass wir uns so viele Torchancen herausspielen, die Effizienz lässt absolut zu wünschen übrig, und da müssen wir weiter dran arbeiten“, sagte Christian Hampel, Trainer beim Westfalenligisten Lüner SV, nach dem Blitzturnier beim TuS Wiescherhöfen in Hamm.

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Denn eigentlich war der Trainer mit den läuferischen und spielerischen Leistungen seiner Truppe zufrieden. Das erste Spiel gegen Bezirksliga-Aufsteiger SVE Heessen gewannen die Lüner nach einer schwachen Halbzeit schlussendlich mit 3:0 und zogen ins Finale ein.

Daniel Mikuljanac trifft den Pfosten

Hampel: „Irgendwie fehlt uns da aktuell, mit der Ausnahme gegen Hombruch, vorne die Kaltschnäuzigkeit – sicherlich fehlt uns da auch Abschlussqualität.“ David Loheider patzte im Finale gegen Oberligist Hammer SpVg gleich drei Mal, Milan Sekulic vergab zwei Großchancen und auch Tore-Niclas Burg reihte sich bei den Unglücksraben ein. Daniel Mikuljanac verpasste mit seinem Pfostenschuss einen Torjubel nur um wenige Zentimeter. Dabei stand dieselbe Elf auf dem Platz, die vergangenen Freitag noch den Landesligisten Hombrucher SV mit 4:0 nach Hause geschickt hatte.

Hammer SpVg war am Ende effizienter

Aus den laut Hampel wenigen Möglichkeiten, erbeutete Hamm hingegen zwei Treffer. „Wir waren definitiv die bessere Mannschaft“, sagt Hampel. In der ersten Halbzeit habe sein Team leichte Vorteile gehabt, allerdings ohne nennenswerte Ereignisse. „In der zweiten Halbzeit waren wir die klar bessere Mannschaft, in allen Belangen. Wir waren läuferisch besser, wir waren fußballerisch besser“, sagt Hampel.

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