Der Coronafall des SV Preußen Lünen ist eine Warnung an alle

dzFußball

In der ersten Mannschaft des SV Preußen Lünen gibt es einen Coronafall. Das ist eine Warnung für alle Vereine. Unser Autor erklärt warum.

Lünen

, 28.09.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

In den vergangenen Monaten durfte ich verschiedenen Sportanlagen der Region besuchen. Die Fußballklubs sind dabei mit den Hygienemaßnahmen teils sehr unterschiedlich umgegangen. Alle versuchten aber mit der Problematik Corona so gut es geht umzugehen.

Auch Gegner bestätigten dies

So auch beim SV Preußen Lünen, wo beobachtet werden konnte, wie streng und vorsichtig mit dem Thema Corona umgegangen werden kann. Die Preußen absolvierten in der Vorbereitung auf die Fußball-Saison keine Heimspiele, informierten zu Saisonbeginn alle Gegner bereits vorzeitig mit allen Informationen zum Hygienekonzept am Platz in Horstmar.

Preußen verhielt sich vorbildlich – in allen Regelungen rund um die Corona-Schutzverordnung. Nicht nur am eigenen Platz, sondern auch auswärts. Das bestätigten auch die Gegner aus der Kreisliga.

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Und dennoch traf es die Preußen bislang schon zwei Mal mit Coronainfektionen. Ende August in der eigenen A-Jugend, nun hat es einen Spieler der ersten Mannschaft getroffen.

Das Derby mit der Reserve des BV Brambauer, auf das sich viele in Lünen bereits gefreut haben, ist so ausgefallen, ebenso wie das Spiel kommenden Sonntag gegen Eving Selimiye Spor ausfallen wird, da das Team bis dahin in Quarantäne bleiben muss.

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Für Spieler, Trainer und Verantwortliche der Region kann es nur ein warnendes Beispiel sein, wenn es einen Verein wie den SV Preußen bereits zum zweiten Mal trifft. Der Verein kann sich nichts vorwerfen, hat alle Regeln und Bestimmungen eingehalten, doch auch dieser neue Fall macht für alle eines deutlich: Achtsam sein!

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